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Mönchengladbach: Ein weiterer Corona-Toter, aber auch 196 Genesene

Status-Bericht aus Mönchengladbach : Ein weiterer Corona-Toter, aber auch 196 Genesene

Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem neuartigen Virus infiziert waren, ist in Mönchengladbach auf 16 gestiegen. Ab sofort gilt eine neue Einreiseverordnung. Wer länger als 14 Tage im Ausland war, muss sich beim Gesundheitsamt melden.

Am Ostersonntag hat das Mönchengladbacher Gesundheitsamt einen weiteren Corona-Toten gemeldet. Wie die Stadt mitteilte, starb der Mann (Jahrgang 1954) in einem Krankenhaus. Damit ist die Zahl der gemeldeten Toten, die das neuartige Virus in sich trugen, auf nunmehr 16 gestiegen. Von Samstag bis Ostermontag (Stand: 10 Uhr) gab es 30 neue positive Nachweise, davon 20 alleine am Samstag. Aktuell sind laut Gesundheitsamt 162 Personen in der Stadt mit dem Coronavirus infiziert, 34 davon liegen im Krankenhaus. Die Zahl der genesenen Patienten ist insgesamt von 185 am Samstag auf 196 am Montag gestiegen, was so viel heißt, dass über die Hälfte aller Infizierten wieder gesund ist. Denn seit dem 3. März sind in Mönchengladbach  364 Corona-Fälle registriert worden. Dafür stieg die Zahl der Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden von 430 am Samstag auf 473 am Ostermontag.

Neue Einreiseverordnung Ab sofort müssen Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren, nach Deutschland einreisen und  dann nach Mönchengladbach zurückkommen, für 14 Tage zu Hause oder in einer anderen Unterkunft bleiben. Außerdem müssen sie sich beim Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach melden. Dies ist per Mail an gesundheitsamt-hotline@moenchengladbach.de mit dem Betreff „Reiserückkehrer“ oder telefonisch unter 02161 2554321 beim Bürgertelefon möglich. Ausgenommen von der neuen Verordnung sind Grenzpendler.

Gebührenerstattung Viele Gewerbetreibende hatten schon zu Beginn des Jahres eine Sondernutzungsgebühr an die Stadt gezahlt, damit sie Warenauslagen nach draußen stellen und Außengastronomie betreiben dürfen. Das ist wegen der Pandemie und der Schutzverordnung jetzt nicht möglich.  Um Händler und Gastronomiebetriebe in der jetzigen Situation zu entlasten, wurde nun mit einer Dringlichkeitsentscheidung entschieden, dass bereits geleistete Sondernutzungsgebühren für Warenauslagen, Tische und Stühle für die Außengastronomie und Straßenhandel auf öffentlichen Plätzen zurückerstattet werden. Ein Antrag dafür sei nicht erforderlich, teilte die Stadt mit. Die Erstattung erfolge automatisch.

(gap)