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Mönchengladbach: Die Buckelpiste auf der A 52 soll im Frühling verschwinden

Neue Baustelle im Frühjahr : Die Buckelpiste auf der A 52 soll im Frühling verschwinden

Kaum war die Fahrbahndecke erneuert, wies sie auch schon Dellen auf. Auch der Nachbesserungsversuch brachte nichts. Bald gibt es den dritten Anlauf.

Zu sehen ist nichts, aber wer über die A 52 im Bereich der Anschlussstelle Mönchengladbach-Nord unterwegs ist, merkt es deutlich: Die Fahrbahn hat Dellen. Viele Autofahrer fühlen sich plötzlich wie auf einem Schiff mit Wellengang.

Erst im Juni vergangenen Jahres hatte Straßen.NRW das Autobahnteilstück sanieren lassen, doch das Ergebnis entsprach nicht den vorgegebenen Qualitätskriterien. „Wir haben der Firma Gelegenheit gegeben nachzubessern. Dies ist auch geschehen. Doch auch das reichte uns nicht aus“, sagt ein Sprecher vom Landesbetrieb Straßen.NRW. Jetzt muss das Tiefbauunternehmen noch einmal auf die Baustelle. Doch das dauert noch.

Vom 14. bis zum 17. Juni war die Fahrbahndecke der A 52 zwischen dem Autobahnkreuz Mönchengladbach und der Anschlussstelle Mönchengladbach-Nord in Fahrtrichtung Düsseldorf erneuert worden. Schon bald danach waren beim Landesbetrieb Beschwerden über Twitter eingegangen. Die Tiefbaufirma versuchte nach Auskunft von Straßen.NRW anschließend, die Dellen in der Fahrbahndecke abzufräsen. Doch da dies auch nicht gelungen sei, werde das Teilstück noch einmal zur Baustelle. Die soll allerdings erst im Frühjahr geschehen. Zunächst wolle man mit den Arbeiten im Kreuz Neersen weiter voran gekommen sein. Der Termin werde rechtzeitig bekanntgegeben.

Wie es dazu kam, dass die funkelnagelneue Fahrbahn von Anfang an Dellen aufwies, konnte der Straßen.NRW-Sprecher nicht sagen. Möglicherweise sei eine Maschine kaputt gewesen. An der Witterung habe es auf jeden Fall nicht gelegen.