Mönchengladbach: Die Artisten von Zirkus Flic Flac im Palace St. George

Flic Flac in Mönchengladbach : Höchstleistung durch gute Ernährung

Die Artisten von Flic Flac besuchten Wolfgang Eickes und sein Team im Palace St. George. Sie haben ein Gespür für gesunde Speisen.

Sie sehen ein bisschen aus wie eine Gruppe junger Touristen, wie sie da so lässig im Biergarten des Palace St. George sitzen. Gäste auf Zeit, das sind die Artisten von Flic Flac in der Tat. Bis zum 16. Juni gastieren sie in direkter Nachbarschaft auf dem Messegelände im Nordpark. Wolfgang Eickes, der Chef des Palace St. George, ist ein großer Fan der Artisten. „Ich werde mir die Premiere anschauen und habe auch schon Shows in den vergangenen Jahren gesehen. Das ist klasse“, sagt er. 35 Künstler aus 13 Nationen gibt es bei Flic Flac. Früher wurden sie von einem eigenen Koch beköstigt. Doch das ist lange vorbei. Die Geschmäcker sind zu verschieden. Gesundes Essen ist den Artisten dennoch wichtig. Im Palace St. George informierten sie sich nun darüber.

„Mir sind regionale und saisonale Speisen wichtig“, sagt Wolfgang Eickes. Erdbeeren und Spargel gehören daher auf die aktuelle Speisekarte. Die schmecken auch den Artisten. „Wir haben in unserem Restaurant ab zweieinhalb Stunden vor jeder Vorstellung ein spezielles Menü für die Besucher von Flic Flac. Sie erhalten außerdem einen Vorzugspreis beim Zirkus, wenn sie sich zwei Tage vorher melden“, sagt Eickes. Vor den Artisten hat er größten Respekt. „Was sie vollbringen, sind Höchstleistungen. Die funktionieren nur mit gesunder Ernährung“, sagt er. „Unsere Artisten essen ganz normal. Nur vor den Vorstellungen ist es weniger oder gar nichts. Das wäre sonst nicht gut für den Magen bei den Auftritten“, verrät Melissa Goll von Flic Flac.

Beim Besuch im Palace St. George interessierten sich die Artisten aber nicht nur für die frischen Produkte in der Küche. Was sie fasziniert, ist das Gebäude an sich. „War das immer schon ein Restaurant?“, wollen die Künstler wissen. Wolfgang Eickes erzählt ihnen die Geschichte des Häuser-Ensembles, dass früher einmal ein Kinderheim dort war, der Nordpark dann zu einem Flugplatz wurde, nach dem Krieg die Briten dort stationiert waren und das Gelände 1985 an die Bundesrepublik übergeben wurde. „Haben Sie Business-Gäste?“, ist eine weitere Frage. Natürlich hat Eickes die. Aber auch Touristen und Angestellte der umliegenden Betriebe gehören zu seinen Kunden.

Dass sie ihre Leidenschaft nicht nur in der Manege ausleben, das bekommen beim Besuch im Garten des Restaurants auch drei Säulen eines Kunstwerks zu spüren. Sofort wird daran geturnt. „Wir werden hier sicher auch einmal Gast sein“, sagt Melissa Goll. Das spezielle Flic Flac Menü möchten die Artisten nämlich gerne einmal probieren. Zu erkennen sind sie an der großen Vielfalt der Sprachen.

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