Kinder- und Jugendpsychiatrie in Mönchengladbach Wie sich Depressionen bei Kindern zeigen

Mönchengladbach · Nadine Brose referierte beim Rotary Club Mönchengladbach Gero über psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie beobachtet Auswirkungen der Pandemie. Sie warnt vor Cannabis-Konsum.

 Nadine Brose (r.) referierte zum Thema Kinder- und Jugendpsychiatrie. Kinderärztin Renate Harnacke (l.) und Stefan Rauschen, Vizepräsident des Rotary Clubs Mönchengladbach Gero, waren im Publikum mit dabei.

Nadine Brose (r.) referierte zum Thema Kinder- und Jugendpsychiatrie. Kinderärztin Renate Harnacke (l.) und Stefan Rauschen, Vizepräsident des Rotary Clubs Mönchengladbach Gero, waren im Publikum mit dabei.

Foto: Albuquerque Carlos (CA)

Ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie ein Nischenfach? Nein. Sechs Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind behandlungsbedürftig, sagt Nadine Brose, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Über die Hälfte der psychischen Erkrankungen beginne vor dem 19. Lebensjahr, Suizid sei eine vergleichsweise häufige Todesursache in der Altersgruppe. „Prävention ist zwingend“, betonte deswegen die Ärztin. Sie sprach auf Einladung des Rotary Clubs Mönchengladbach Gero im Wilhelm Kliewer-Haus über ihr Fachgebiet.