Demonstration in Mönchengladbach Kein „Kettensägemassaker“ für S 28

Mönchengladbach · Vor dem Rheydter Rathaus gab es eine Demonstration, drinnen stritt die Bezirksvertretung Ost über das Bahnprojekt. Die Argumentations-Fronten verliefen in etwas ungewohnter Weise.

 Die Natur in der Neuwerker Donk dürfe nicht wegen einer Bahnlinie zerstört werden – das war eine zentrale Botschaft der Demonstration gegen eine Trasse für die S 28 in diesem Gebiet.

Die Natur in der Neuwerker Donk dürfe nicht wegen einer Bahnlinie zerstört werden – das war eine zentrale Botschaft der Demonstration gegen eine Trasse für die S 28 in diesem Gebiet.

Foto: bauch, jana (jaba)

Mal ein bisschen die Farbe zu wechseln, schafft nicht nur in den eigenen vier Wänden Veränderung und womöglich Zugewinn. Dass das auch in der Öffentlichkeit wirksam sein kann, erlebte eine ziemlich „grün“ argumentierende CDU am Donnerstag bei einer Demonstration gegen den geplanten Streckenverlauf für eine verlängerte S-Bahn-Linie 28 durch die Neuwerker Donk. 80 bis 100 Menschen, zum Teil auf einem halben Dutzend Traktoren angereist, taten auf dem Rheydter Markt bei einer Demonstration ihre Meinung kund: Gegen eine Verlängerung der S 28 von Kaarst nach Viersen sei grundsätzlich nichts einzuwenden. Allerdings dürfe die Strecke keinesfalls auf der Trasse einer alten, längst aufgegebenen Bahnverbindung durch die Neuwerker Donk eingerichtet werden. Zum Megaphon griff dabei auch Willi Schmitz, Mitglied der CDU und der für Neuwerk zuständigen Bezirksvertretung Ost.