Trend in Mönchengladbach Die Bürger- und Heimatvereine sterben aus

Mönchengladbach · Jahrzehntelang haben sie Feste, Touren oder Konzerte in der Honschaft organisiert – doch nun sind sie aufgelöst: Warum Bürger- und Heimatvereine wie in Dohr und Geneicken aufgeben.

 Das Sommerfest Dohr 2009 war noch gut besucht, damals wurde dort auch über Straßenbaupläne diskutiert.

Das Sommerfest Dohr 2009 war noch gut besucht, damals wurde dort auch über Straßenbaupläne diskutiert.

Foto: Bürgerverein Dohr

1975 war für Gladbachs Borussia ein glückliches Jahr: Die Elf wurde Deutscher Meister und holte sich den UEFA-Cup. Auch fürs Vereinsleben in Dohr lief es 1975 gut. In diesem Jahr trafen sich gut zehn Dohrer in einer Kneipe, um schließlich einen Bürgerverein zu gründen. „Damals, bei der Zusammenlegung der Städte Rheydt und Gladbach, wollten wir auch für Dohr noch etwas erreichen“, erzählt Günter Dorn, langjähriger Vorsitzender des Vereins. Und da es Mitte der 1970-er Jahre noch Pläne gab, die A 44 durch den Dohrer Busch zu verlängern, drohte auch ein konkretes Problem.