1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Mönchengladbach: Corona-Tote in Altenheim, weiter Besuchsverbot in Krankenhäusern

Corona-Auswirkungen in Mönchengladbach : Eine weitere Corona-Tote in Altenheim

Eine Bewohnerin des St. Antonius-Altenheims in Wickrath ist an Covid-19 verstorben. Die Seniorenzentren bereiten sich auf Besuche von Angehörigen ab Sonntag vor, in Krankenhäusern gilt derweil weiter das Besuchsverbot.

Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach hat am Freitag einen weiteren Todesfall aus dem St. Antonius-Altenheim bestätigt: Eine Bewohnerin (Jahrgang 1938) verstarb an Covid-19. Damit erhöht sich die Zahl der verstorbenen Personen in Mönchengladbach auf 37, 34 sind an Covid-19 verstorben, drei mit Covid-19. Aktuell sind 111 Personen (Vortag: 105) in der Stadt mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt verzeichnete am Freitag (Stand: 9 Uhr), neun neue positive Nachweise. Insgesamt ist die Zahl der seit März nachgewiesenen Fälle auf 525 (Vortag: 516) gestiegen. Die Zahl der beim Gesundheitsamt bekannten negativen Nachweise hat sich auf 3750 (Vortag: 3645) erhöht. Zehn Laborergebnisse stehen derzeit aus. Aktuell befinden sich 366 Personen (Vortag: 376) in Quarantäne, davon werden 19 im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf 377 (Vortag: 375) gestiegen.

Angesichts der ab Sonntag geltenden Lockerungen beim Besuchsrecht in Altenheimen appelliert der Städtetag NRW an Angehörige, einen konkreten Besuchstermin mit dem jeweiligen Heim zu vereinbaren. „Da am kommenden Sonntag nicht nur Muttertag, sondern auch die erste Besuchsmöglichkeit nach Wochen der Schließung ist, könnte die Zahl der möglichen Besucher besonders hoch sein. Gleichzeitig müssen die Heime strenge Hygienevorgaben einhalten. Die Zahl der gleichzeitig stattfindenden Besuche ist deshalb stark beschränkt. So kann es sein, dass nicht allen Angehörigen bereits am Muttertag ein Besuch ermöglicht werden kann“, heißt es in der Mitteilung.

Für Krankenhäuser sei die Besuchsregelung allerdings unverändert, es gebe diesbezüglich keine neue Verordnung, teilt die Stadt Mönchengladbach mit. Das bedeutet, dass weiterhin das Besuchsverbot gilt und nur Besuche möglich sind „in Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (zum Beispiel auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten)“, wie es in der Coronaschutzverordnung steht.

(togr)