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Mönchengladbach: Coca-Cola zieht mit Lager in den Regiopark

Konzern baut Standort Mönchengladbach aus : Coca-Cola zieht mit Lager in den Regiopark

Seit fast 30 Jahren produziert der Konzern Getränke in Güdderath. Das Lager war aber bisher in Kerpen. Jetzt wird es ebenfalls nach Mönchengladbach verlegt.

Der Getränkekonzern Coca-Cola zieht mit einem Logistikstandort nach Mönchengladbach. Das teilte der Logistik-Investor GLP mit. Demnach mietet Coca-Cola ein rund 15.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum des Investors an. Das Lager zieht damit von Kerpen nach Mönchengladbach – wo der Brausekonzern in seinem Werk in Güdderath auch produziert. Das Lager befindet sich im Regiopark, also in unmittelbarer Nähe. „Der Umzug unseres Außenlagers von Kerpen nach Mönchengladbach zahlt in die Klima-Strategie Net-Zero 2040 von Coca-Cola European Partners ein. Durch den deutlich verringerten Fahrtweg zwischen Produktionsstätte und Lager spart Coca-Cola jährlich knapp 500 Tonnen CO2 ein“, sagt Tomislava Ticic Rac, Betriebsleiterin in Mönchengladbach.

Der Mietvertrag wurde über eine Dauer von fünf Jahren geschlossen. Das Logistikzentrum von GLP in Mönchengladbach erstreckt sich auf einem insgesamt 208.000 Quadratmeter großen Grundstück mit acht Einheiten und einer Hallenfläche von insgesamt 134.000 Quadratmetern.

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Coca-Cola produziert schon seit 1966 Getränke in Mönchengladbach. Damals lief noch im Stadtteil Eicken die erste Cola-Flasche vom Band. Seit 1992 werden die Getränke im Gewerbegebiet Güdderath produziert. Und dort hat der Konzern erst vor wenigen Jahren groß investiert. Für rund 25 Millionen Euro entstand eine neue PET-Produktionslinie, die das Produktionsvolumen am Standort um 40 Prozent steigerte. Pro Stunde können in der neuen Anlage mit insgesamt 180 Füllaggregaten 42.000 fertige 1,25-Liter-PET-Einwegpfandflaschen hergestellt werden. Von dort aus wird beinahe der gesamte Westen Deutschlands mit rund 17 verschiedenen Produkten des Konzerns beliefert.

(angr)