Mönchengladbach: Christina Wehner ist neue Leitende Oberstaatsanwältin

Wechsel in Mönchengladbach : Staatsanwaltschaft hat neue Chefin

Christina Wehner wird am Montag von Justizminister Peter Biesenbach als Leitende Oberstaatsanwältin vorgestellt. Der schlechte Zustand des Gebäudes steht oben auf der Agenda.

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach steht vor wichtigen Veränderungen – personell und baulich. Die neue Chefin der Behörde hat ihren Dienst angetreten, außerdem kommt das Thema „Neubau / Restaurierung“ des Gebäudes der Staatsanwaltschaft an der Rheinstraße nun Bewegung.

Christina Wehner ist seit November die neue Leitende Oberstaatsanwältin in Mönchengladbach. Die promovierte Juristin tritt die Nachfolge von Norbert Jansen an, der in den Ruhestand tritt. Wehner begann vor 18 Jahren ihre Laufbahn im staatsanwaltlichen Dienst des Landes – bei der Staatsanwaltschaft und Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf, ab 2012 im Justizministerium. Zuletzt war sie Referatsleiterin und mit Grundsatzfragen des Strafgesetzbuches, der Sicherungsverwahrung sowie der Bekämpfung von Extremismus betraut.

Am 10. Dezember wird die 47-Jährige in Mönchengladbach offiziell vorgestellt – im Beisein von NRW-Justizminister Peter Biesenbach. Im Gepäck könnte er nach Informationen unserer Redaktion weitere gute Nachrichten für die Beschäftigten der Staatsanwaltschaft haben: Sie beklagen sich seit vielen Jahren über den schlechten Zustand ihrer Büros und des Gebäudes. Das soll sich offenbar nun ändern. „Auf Initiative von Frank Boss und mir war Minister Biesenbach im Frühjahr in Mönchengladbach, hat sich die Situation angeschaut und mit den Beschäftigten gesprochen“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Jochen Klenner auf Anfrage. Damals habe Biesenbach deutlich gemacht, dass es nicht um die Frage gehe, ob saniert oder neu gebaut werden müsse, sondern um das Wann.

Als Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Ausschuss für den Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) beschäftigt sich Klenner auch mit dem Gebäudezustand dieser Immobilie. Bisher sei sie nicht auf der Bau- und Mietliste des Landes aufgetaucht. Mit der Reform des Immobilienmanagements habe sich das geändert. „Die Staatsanwaltschaft gehört nun zu den Projekten ganz oben auf der Agenda“, so Klenner. Noch dieses Jahr könnte eine Ausschreibung zu den Variantenvorschlägen erfolgen. Nicht nur das: Nach RP-Informationen soll in den bisherigen Überlegungen das Justizzentrum Mönchengladbach weiter gestärkt werden. Ein zusätzliches Bürohaus, womöglich unter Einbeziehung von Flächen des bisherigen Parkhauses, wird als gute Lösung bewertet.

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