Mönchengladbach: CDU geht mit Frank Boss in die OB Wahl

Parteitag in Mönchengladbach : CDU geht mit Frank Boss in die OB-Wahl

So spannend war es bisher noch bei keiner anderen Partei in Mönchengladbach: Bei der CDU stellten sich am Samstag bei dem Kreisparteitag mit dem Landtagsabgeordneten Frank Boss (58) und der Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber (55) zwei Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl dem Votum der Parteibasis. Es wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Frank Boss schließlich gewann.

Die Kampfkandidatur mobilisierte die Mitglieder. Mit 390 Stimmberechtigten war der Nominierungsparteitag der Mönchengladbacher CDU in der Stadthalle so voll wie selten. Sie oder er, Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber oder der Landtagsabgeordnete Frank Boss – das war die spannende Frage.

Beide präsentierten sich zuvor in Reden. Boss traditionell am Rednerpult, Heinen-Dauber mit Kopfmikrofon, aus dem Publikum startend und mit Redemanuskript auf dem Laptop. Das zeigte bereits die größten Unterschiede - relativ modern und digitalisiert contra traditionell und bodenständig.Was würde besser bei der Basis ankommen?

Es wurde denkbar knapp, am Ende holte Boss 52,2 Prozent der gültigen Stimmen. Heinen-Dauber gehörte zu den ersten Gratulanten.

Boss hatte in seiner Rede die Themen Sicherheit, soziale Marktwirtschaft und Heimat betont. Heinen-Dauber setzte auf die von Stadtdirektor Gregor Bonin und CDU-Fraktionschef Hans Peter Schlegelmilch maßgeblich vorangetriebene Strategie der wachsenden Stadt MG+, Bildung mit dem Schwerpunkt Digitalisierung und Familie.

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