Ehrung in Mönchengladbach Rekord-Blutspender ausgezeichnet
Mönchengladbach · Das Deutsche Rote Kreuz hat 50 Blutspender geehrt, die mindestens 75 Mal freiwillig eine gewisse Menge ihres roten Lebenssaftes abgegeben haben. Manche kommen sogar auf 225 Mal.
Werner Kirchrath ist so etwas wie der Star der DRK-Veranstaltung, die im Haus der Volksbank an der Senefelderstraße in Neuwerk stattfand. Der 73-Jährige wurde vom Deutschen Roten Kreuz für 225 Blutspenden geehrt.
Er erinnert sich, dass er im Februar 1969 das erste Mal gespendet hat. Für den Odenkirchener ist sein ehrenamtliches Engagement „eine der wenigen Möglichkeiten, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.“
Diese Einstellung ist einer der Gründe, warum die Bank seit 2011 dem DRK ihren Verwaltungssitz als Bühne für den Ehrenabend bietet. Franz D. Meurers, Vorstandsmitglied der Volksbank, spricht vom gelebten Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: „Diese Menschen stellen seit Jahren das Wichtigste ihres Lebens in den Dienst der anderen, ihr Blut.“ Er ist voller Respekt für die rund 50 Blutspenderinnen und Blutspender, die an diesem Abend geehrt werden, sei es für 75, 100, 125, 150 oder 225 Mal.
Hildegard Wester, stellvertretende Vorsitzende DRK Mönchengladbach, unterstreicht, wie wichtig diese spezielle Form des Ehrenamtes ist: „Man kann froh sein, wenn man selbst keine Blutkonserve braucht. Und dann im Notfall ganz besonders auch, dass es Spender gibt.“
Da die Altersgrenze für Blutspenderinnen und -spender aufgehoben wird, spielt Wester mit dem Gedanken, „in meinem Alter auch noch einmal zu einem Spendentermin gehen könnte“. Auch Berthold Nielsen, Vorsitzender DRK Mönchengladbach, findet, dass es Kostenpflichtiger Inhalt zu wenige Freiwillige gibt. Entsprechend eindringlich appelliert er an die Gäste: „Lassen Sie bitte nicht nach. Bleiben Sie gesund, und helfen Sie weiterhin mit Ihrem Blut.“

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Zum AngebotSpender Berthold Kirchrath braucht keine Motivation. Durch seine 225 Blutspenden hat er 665 Mal Leben gerettet – und denkt noch nicht ans Aufhören: „Ich möchte die 250 schon noch vollmachen. Er sagt, dass die runde Zahl für ihn möglicherweise doch nicht das Endziel ist: „Wenn die Konstitution es mitmacht, wer weiß, wie oft ich noch mein Blut zur Verfügung stellen kann.“



