Mönchengladbach: BIS-Zentrum bleibt an der Bismarckstraße

Umzug an Abteiberg vom Tisch : Das BIS-Zentrum bleibt an der Bismarckstraße

Mit den knapp 1,8 Millionen Euro, die aus einem Bundesprogramm für die Sanierung des bisherigen Standorts fließen, ist ein Umzug der Kultureinrichtung nicht mehr möglich. FDP bezeichnet den Vorstoß der Groko als „viel Lärm um nichts“.

Mit der Zusage der Fördergelder des Bundes für die Sanierung des „BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit“ ist der auf Initiative der Groko aus CDU und SPD diskutierte Vorstoß eines Umzugs der Einrichtung an den Abteiberg vom Tisch. Das geht aus der Antwort von Kulturdezernent Gert Fischer auf eine Anfrage der FDP-Kulturpolitikerin Natascha Stephan hervor, die unserer Redaktion vorliegt.

Fischer verweist auf den Ratsbeschluss vom März. Daraus ergebe sich, dass die Sanierung der Liegenschaften am bisherigen Standort, nämlich an der Bismarckstraße 97 und 99, „auf die weitere Nutzung durch das BIS-Zentrum zugeschnitten ist“. Deshalb werde die Stadtverwaltung keine weiteren Konzepte zu anderen Standorten entwickeln. Bestehen bleibe das Ziel, den Abteiberg dem Rahmenplan und dem integrierten Handlungskonzept entsprechend „auch hinsichtlich möglicher kultureller Nutzungen auch weiter zu entwickeln“.

„Die ganze von CDU und SPD angestoßene Diskussion war folglich viel Lärm um nichts“, betont FDP-Fraktionschefin Nicole Finger. Insbesondere die Kulturpolitiker Dieter Breymann (CDU) und Ulrich Elsen (SPD) hatten sich für den Umzug zum Abteiberg stark gemacht, vorbehaltlich möglicher Förderbedingungen. Nun sollen fast 1,8 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für die dringend notwendige Sanierung der beiden Häuser an der Bismarckstraße fließen. Das entspricht der maximal möglichen Förderhöhe.

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