Aktion der Interessengemeinschaft So war der Nikolausmarkt in Eicken

Mönchengladbach · Von heißen Getränken über warmen Jacken und allerhand Selbstgemachtem erstreckte sich das Angebot des Marktes. Organisatorin ist die Interessensgemeinschaft „In Eickener Sache“. Wie der Markt ankam.

  Magali Horstmann verkaufte Gestecke auf dem Nikolausmarkt.

Magali Horstmann verkaufte Gestecke auf dem Nikolausmarkt.

Foto: Rick, Markus (rick)/Markus Rick (rick)

Ein eisiger Wind wehte durch Eicken. Vom Aretzplätzken her klang „Last Christmas“ herüber, ein luftgefüllter Weihnachtsmann begrüßte wackelnd die Besucher des Nikolausmarktes, der am Samstag und Sonntag stattfand. Die Gäste konnten sich mit Herzhaftem und Süßen verwöhnen und sich mit allerlei Heißgetränken warmhalten. Oder gleich eine dicke Jacke aus Nepal erwerben.

Ruby Artmani war mit ihrem Stand aus Essen angereist. Mit ihren Jacken, Mützen und Schmuck ist sie immer wieder auf Märkten zu Gast in Eicken, wo sie sich ein Stammpublikum aufgebaut hat. Wärmendes hatte auch Sieglinde Gisler im Angebot. Das Hobby der Mönchengladbacherin war unübersehbar: Sie hatte dicke Socken und Mützen im Gepäck – alles selbst gestrickt. Auch Familie Frentzen aus Eicken hat in den vergangenen Wochen weihnachtliche Dekoration gebastelt und Gläser graviert. Für die Gäste standen zudem Popcorn, ein Ballonschießstand und ein Kinderkarussell bereit.

Ulrike und Bernd Müller, die Organisatoren des Nikolausmarktes, hatten für einen Auftritt der Show-Trompeten und der Castle Pipers gesorgt sowie kleine Nikolaustüten für die Kinder gepackt. Die Müllers organisieren viele Dinge für Eicken. „Wir machen es, damit Eicken nicht in Vergessenheit gerät. Das Viertel ist so schön, hier steckt so viel Potential“, schwärmte Ulrike Müller, die die erste Vorsitzende der Interessengemeinschaft „In Eickener Sache“ ist.

Auch Marlies Roemer wohnt in Eicken und kennt die Schwierigkeiten. „Hier ist schon viel versucht worden, aber das wird von der Bevölkerung nicht so angenommen“, stellte sie fest. Davon ließ sich Magali Horstmann nicht abhalten. Sie ist nicht nur in der Leitung der Katholischen Jungen Gemeinde von Herz Jesu Pesch tätig, sondern auch Schriftführerin bei „In Eickener Sache“. In den vergangenen Wochen haben die Kinder der KJG Gestecke gebastelt, kleine Wundertüten gepackt und Flachmänner mit Filz umwickelt. Zum Bedauern von Ulrike Müller zeigten nicht alle Standbesitzer dieses Engagement: Zwei von ihnen hatten ihre Tische schon am Samstagabend abgebaut.

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