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Mönchengladbach: Altpapier-Bündel werden von der Mags nicht mehr mitgenommen

Mönchengladbach : Altpapierbündel bleiben liegen

Die Neuerung beim Altpapier ist an vielen Bürgern offenbar vorbeigegangen.

Die Müllabfuhr sorgt zu Beginn des Jahres nicht nur wegen der neuen Rolltonnen für den Restmüll für Umstellungen. Während in diesen Tagen viele Gladbacher ihre alten Ringtonnen zu den vereinbarten Sammelpunkten bringen und von der Stadttochter Mags abholen lassen (inzwischen sind bereits mehr als 8000 Ringtonnen eingesammelt worden), ist eine weitere Neuerung offenbar an vielen Bürgern vorbeigegangen: Seit Jahresbeginn wird das Altpapier nur noch in der blauen Tonne abgeholt. Papierbündel werden nicht mehr mitgenommen.

Dies traf viele Bürger in den ersten Abfuhrbezirken, die in diesen Tagen mit der Altpapier-Abholung an der Reihe waren, offenbar überraschend. An etlichen Haustüren blieben Papierbündel liegen, sogar dort, wo Anwohner zwar eine blaue Tonne haben, die aber wegen des hohen Altpapieraufkommens durch die Feiertage offenkundig schon voll war.

Die Mags hatte genau solche Fälle offenbar erwartet und stattete die Müllwerker mit leuchtenden, orangefarbenen Aufkleber aus, die die Mitarbeiter an die liegen gebliebenen Papierbündel klebten. „Aus Gründen des Arbeitsschutzes werden Papierbündel und lose Kartons seit 01.01.2019 nicht mehr mitgenommen“, klärt der Entsorger in der Nachricht auf und verweist auf die kostenfreie Entsorgung an den Wertstoffhöfen oder in den Containern im Stadtgebiet.

Die waren allerdings in der vergangenen Woche in aller Regel überfüllt. „Um die Weihnachtsfeiertage fällt traditionell durch Geschenkverpackungen mehr Altpapier an als an anderen Tagen“, sagte Mags-Sprecherin Anne Peters-Dresen. Die Container werden so häufig es geht geleert, um Überfüllungen zu vermeiden. Kartons sollten so gut wie möglich zerkleinert werden vor dem Einwurf. „Außerdem finden die GEM-Mitarbeiter regelmäßig Rest- und Sperrmüll an und in Containern. Auch das grenzt die Kapazitäten natürlich ein – von der Tatsache, dass diese Dinge nicht in Altpapier-Container gehören – einmal ganz abgesehen“, sagt Peters-Dresen.