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Mönchengladbach: Aktionsbündnis gegen Polio sammelt Spenden

Aktionsbündnis : Rotarier und Schüler sammeln für Kampf gegen Polio

Die drei Rotary Clubs in der Stadt haben ein Aktionsbündnis gegen Polio ins Leben gerufen. Schüler sollen Kupfercent-Münzen sammeln.

60 Cent sind nötig, um ein Kind wirksam gegen Kinderlähmung schützen zu können. „Das klingt so banal, aber es fehlt das Geld, um Polio weltweit endgültig zu bekämpfen.“ Das ist das Fazit der Präsidenten der Rotary Clubs in Mönchengladbach: Prof. Huan Nguyen, Prof. Andreas Meyer und Peter Schlipköter. Rotarier weltweit haben sich auf die Fahnen gesetzt, die Ausrottung von Kinderlähmung zu unterstützen und haben bisher umgerechnet 1,6 Milliarden Euro gesammelt und ausgegeben. Zur Unterstützung des Endspurtes wurde ein „Aktionsbündnis Kupfercent für eine Welt ohne Kinderlähmung“ von den Rotary Clubs in Mönchengladbach ins Leben gerufen. Es will Spenden sammeln und über die Bedeutung von Impfungen aufklären.

Das Bündnis unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners wird unterstützt von Mönchengladbacher Medizinern und vom Mönchengladbacher Impfbündnis gegen Masern. Im Zentrum steht eine Kupfercent-Sammelaktion von Schülern zahlreicher weiterführender Schulen und Grundschulen. Die gesammelte Summe, so teilte die Stadtverwaltung mit, werde von den Rotary Clubs verdoppelt und anschließend von der Bill-Mellida-Gates Foundation verdreifacht. Dies bedeute, dass aus einem gesammelten Kupfer-Cent am Ende bis zu zwölf Cent werden.

Anlässlich der Welt-Polio-Woche am Samstag, 2. November, soll es zudem einen Aktionstag am Minto und am Rheydter Markt geben. Spendenaktionen und Benefizveranstaltungen sind für das Jahr 2020 geplant.

(RP)