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Mönchengladbach: Ärzte informieren über Therapie von Harninkontinenz

Aktion mit Mönchengladbacher Experten : Ärzte beantworten am Telefon Fragen zu Harninkontinenz

Bei einer Telefonaktion der Rheinischen Post, des Krankenhauses Neuwerk und der Kliniken Maria Hilf gibt es am Dienstag,16.Juni, von 11 bis 12 Uhr medizinische Auskunft – auch anonym.

Ständiger Harndrang, Urinverlust beim Heben von Lasten oder aufgrund einer Vergrößerung der Prostata – es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie sind nicht nur unangenehm für die Betroffenen, sondern diesen meistens auch sehr peinlich. Doch die Blasenschwäche sollte kein Tabuthema sein. Antworten und Informationen dazu können Leser der Rheinischen Post am Dienstag, 16. Juni, von 11 bis 12 Uhr bei einer Telefonaktion erhalten. In diesem Zeitraum sind Ralf Dürselen, Chefarzt im Krankenhaus Neuwerk, und Albert Kaufmann Chefarzt im Zentrum für Kontinenz und Neuro-Urologie der Kliniken Maria Hilf,  unter den Rufnummern 02161 244 151 und 02161 244 153 und per E-Mail an mg@rheinische-post.de zu erreichen. Sie stehen bereit, Fragen zu Ursachen und Behandlung von Harninkontinenz beantworten. Ein Thema, das unter anderem die Deutsche Kontinenz Gesellschaft anlässlich der Welt-Kontinenzwoche vom 15. bis 21. Juni in zahlreichen Veranstaltungen aus der Tabuzone holen will.

Denn das Problem, an dem in Deutschland Millionen von Frauen und auch Männern leiden, muss in vielen Fällen nicht unabänderliches Schicksal sein. Im Gegenteil: Es lässt sich oft in den Griff bekommen, nicht selten auch ohne Operation, durch Gymnastik oder Medikamente. So lässt sich vermeiden, dass Betroffene ihren Alltag so weit verändern, dass sie soziale Kontakte einschränken oder abbrechen und kaum noch das Haus verlassen.

Albert Kaufmann Foto: Maria Hilf/Detlef Ilgner

Ihren Namen brauchen die Leser nicht zu nennen. Auch anonyme Anfragen werden beantwortet. Die E-Mails werden gelöscht, nachdem die Ärzte sie beantwortet haben. Beide leiten die von der Deutschen Kontinenzgesellschaft zertifizierten Kontinenz- und Beckenboden-Zentren der Krankenhäuser.