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Mönchengladbach: ADFC ruft Radfahrer zu Demonstration auf

Verkehr in Mönchengladbach : ADFC ruft Radfahrer zu Demo auf der Hittastraße auf

Für sichere Radwege in Mönchengladbach wollen die Radfahrer-Lobby ADFC und weitere Gruppen an Fronleichnam demonstrieren. Denn der 3. Juni ist nicht nur ein Feiertag, sondern auch Weltfahrrad-Tag.

Und das ist für den ADFC ein passendes Datum für eine Demonstration, an der sich nach Angaben des Fahrrad-Clubs auch  die Grüne Jugend, Youth beyond, Radentscheid MG und die Altstadtinitiative beteiligen. Auf der Hittastraße neben dem Geropark soll dabei vorübergehend ein geschützter Fahrstreifen für Radfahrer, Neudeutsch: Protected-Bike-Lane, entstehen.

„Mit dieser Aktion wollen Radfahrende aus Mönchengladbach auf die Bedeutung sicherer Radwege an den Hauptverkehrsstraßen aufmerksam machen. Für die Hittastraße ist der Bedarf seit langem bekannt“, erklärte der ADFC in einer Mitteilung. Schon der städtische Masterplan Nahmobilität weise Flieth- und Hittastraße als Netzlücke mit Unfallhäufungsstellen für den Radverkehr aus. „Politik und Verwaltung sperren sich aber dagegen, dem Radverkehr ein sicheres Angebot zu machen, obwohl im direktem Umfeld mehrere Schulen liegen“, kritisiert der ADFC.

Die Protected Bike Lane auf der Hittastraße soll am 3. Juni um 11 Uhr mit einer Kundgebung am Geropark eröffnet werden. Danach kann die Strecke bis 12.30 Uhr befahren werden. Die Route der Demonstration führt von der Hittastraße über die Aachener Straße, Balderichstraße, den Schulhof des Gymnasiums am Geroweiher zur Weiherstraße und über den Geroparkplatz wieder zur Hittastraße.

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Eine Protected Bike Lane hat es am Tag der Mobiliät im September des vorigen Jahres schon einmal für einige Stunden auf der Bismarckstraße gegeben. Auch für diese stark befahrene Innenstadtachse fordern Radfahrer sichere Radwege. Es gab eine Unterschriftensammlung und einen Bürgerantrag, der eine Protected Bike Lane auf der Straße forderte. „Wir müssen eine ordentliche Lösung für die Probleme finden“, hatte Oberbürgermeister Felix Heinrichs erklärt, als ihm die Unterschriften übergeben wurden.