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Mönchengladbach:580 Schüler starten ins Projekt Clean ist cool

Auftaktseminar : 580 Schüler starten ins Projekt Clean ist cool

Botschafter für ein sauberes Mönchengladbach sollen 580 Schüler werden – das zumindest hoffen die Initiatoren des Projekts „Clean ist cool“, an dem ab März 27 Schulklassen der Jahrgangsstufen fünf bis zehn teilnehmen werden.

Sie können bei einer Umweltrallye im Internet Fragen beantworten und Preise gewinnen, beim Frühjahrsputz mit anpacken und auch bei einem Kreativwettbewerb Preise gewinnen. Thema des Wettstreits in der 16. Auflage des Projekts ist die achtlose Verschwendung von Lebensmitteln, welche die Ressourcen des Planeten strapaziert.

„Clean ist cool“ ist ein gemeinsames Projekt der Initiative „Clean-up-MG“, der Stadtsparkasse, der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe (Mags) und der Rheinischen Post. Klassen, die sich dazu anmelden, bekommen vom 2. Februar bis 27. März die Rheinische Post im halben Klassensatz kostenlos geliefert. Lehrer erhalten zudem Unterrichtsmaterial, das sie nach eigenem Ermessen verwenden können.

Das alles soll nicht allein helfen, sich mit dem Wettbewerbsthema Lebensmittelverschwendung vertraut zu machen. Zum medienpädagogischen Ansatz von „Clean ist cool“ gehört beispielsweise auch, dass die Schüler bei der Umweltolympiade lernen, sicher im Internet unterwegs zu sein und Suchfragen so zu formulieren, dass sie schnell zu brauchbaren Ergebnissen eines Themas kommen.

Wie „Clean ist cool“ genau funktioniert, erfuhren Lehrer und Schüler am Dienstag bei einem Vorbereitungsseminar. In der Stadtsparkasse stellten ihnen Eugen Viehof, Kopf der Initiative Clean-up-MG, und Petra Wolff vom medienpädagogischen Institut Promedia Wolff die Inhalte und Gewinnmöglichkeiten vor.

Und sie erhielten auch schon mal einige Anregungen darauf, wie sie sich dem Thema „Ohne Not zu viel Brot – Nichts verschwenden, alles verwenden“ nähern können und wie Wettbewerbsbeiträge aussehen könnten. Für den Kreativwettbewerb müssen diese bis zum 29. Mai eingereicht werden, am 18. Juni ist dann die Ehrung der Sieger – auch die der Umweltolympiade – geplant.

Am Ende des Vorbereitungsseminars gab Eugen Viehof den Schülern noch mit auf dem Weg, wie wichtig ihm das Anliegen des Projekts ist: „Ich freue mich, wenn wir damit schon einen kleinen Beitrag leisten können.“