Mönchengladbach: 150 Jahre Dernbacher

Jubiläum : 150 Jahre Dernbacher in Hehn

Zum Fest gab es das Lieblingsessen der Ordensgründerin – Kartoffelsuppe.

Bei freundlichem Wetter und anfangs sogar Sonnenschein stand dem Festgottesdient zum Jubiläum unter freiem Himmel im beschaulichen Park des Wohn- und Pflegezentrums in Hehn nichts im Wege. In einer langen Prozession, angeführt vom Werksorchester Schlafhorst und begleitet von Ministranten und Geistlichen Würdenträgern, zog der Ehrengast Bischof Helmut Dieser mit Musik und Gesang durch den Park zum aufgebauten Altar. Zahlreiche Gäste hatten auf den bereitgestellten Bänken und Stühlen Platz genommen und feierten gemeinsam mit Bewohnern und Angehörigen sowie Ordensschwestern und Angestellten den Jubiläumsgottesdienst.

„Wir sind froh, dass wir dieses Haus mit all seinen Menschen hier im Ort haben“, begrüßte der Geschäftsführer der ViaNobis-GmbH, Martin Minten, alle Anwesenden. Er dankte den Angestellten für ihre unermüdliche Arbeit mit Wärme für die Menschen. Katharina Kaspers Überzeugung „Worte bewegen, aber Beispiele reißen fort“ ist im Stiftungsleitbild der „Dernbacher“ verankert. Bischof Dieser nahm in seiner Predigt den Leitspruch der Ordensgründerin zum Anlass, über die mitreißende Kraft des gelebten Beispiels zu sprechen. Schwester Maria Katharina Kasper lebte von 1820 bis 1898. Sie wurde am 14. Oktober 2018 von Papst Franziskus heiliggesprochen. „Sie hat diese mitreißende Kraft gestaltet zusammen mit den Ordensfrauen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Werk Katharina Kaspars weiterführen,“ sagte der Bischof. Im Gottesdienst wurde der Gründerin und Ordensschwester Katharina Kasper gedacht. Sie hätte stets einen offenen Blick und helfende Hände für Menschen in Not gehabt und sei stets der Stimme des Heiligen Geistes, der in ihr sprach gefolgt. Nach dem Gottesdienst unter freiem Himmel waren alle Anwesenden eingeladen, zusammen das Lieblingsessen der Ordensgründerin, eine Kartoffelsuppe, zu essen. Mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag wurde das Fest zum Gedenken an die Eröffnung des jetzigen Wohn- und Pflegezentrums Hehn beschlossen.

Seit 1851 leisten Ordensschwestern und Mitarbeiter Hilfe für Menschen in Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, und für Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen.

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