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Mönchengladbach: 135 gemeldete Corona-Infizierte

Statusbericht : 135 Corona-Infizierte in Mönchengladbach

Elf neue positive Nachweise gab es am Donnerstag. Das Soforthilfeprogramm ist gestartet. Die Stadt will keine Kita-Beiträge für April erheben.

Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag (Stand: 12  Uhr)elf neue positive Nachweise auf das Coronavirus verzeichnet. Insgesamt ist die Zahl der nachgewiesenen Fälle damit auf 135 (Vortag: 124) gestiegen. Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 819 (Vortag: 813) erhöht. 48 Laborergebnisse stehen derzeit noch aus. Aktuell befinden sich 403 Personen (Vortag: 402) in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 26 (Vortag: 22) gestiegen.

Soforthilfen für Unternehmen Ab dem heutigen Freitag können Unternehmen Mittel aus dem Soforthilfeprogramm Corona des Bundes direkte Zuschüsse in Höhe von 9000 Euro beziehungsweise 15.000 Euro beantragen. Die Landesregierung stockt das Programm auf und unterstützt über die „NRW-Soforthilfe 2020“ Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro. Die Anträge können bis zum 30. April gestellt werden. Hilfe bietet die IHK Mittlerer Niederrhein telefonisch montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr an der Corona-Hotline der IHK unter Tel. 02151 635424.  Am Samstag ist die Hotline von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr besetzt. Kritik gibt es aus der Wirtschaft, was denn mit Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern ist. Die IHK hat mit der Landesregierung vereinbart, die Unternehmen bei der elektronischen Antragstellung zu unterstützen.

Zusätzliche Schlafplätze für Obdachlose Die Stadt hat die Maximalgrenze an Plätzen in der  Notschlafstelle für Obdachlose an der Jenaer Straße von 30 auf 20 heruntergefahren. Brigitte Bloschak vom Diakonischen Werk, das die Schlafstelle betreibt und damit die Stadt von dieser Aufgabe entlastet, hatte wegen der Enge in den mit Etagenbetten bestückten Räumen und eines möglichen Infektionsrisikos Bedenken angemeldet. Eine Belegung mit 17 Personen sei die äußerste Kapazität, hatte Bloschak am Mittwoch erklärt. An die nun vorgegebene Obergrenze werde man sich halten. „Ich habe aber immer noch Bedenken“, sagte Bloschak am Donnerstag. Kommen mehr als 20 Obdachlose, kann die Notschlafstelle zu einem von 16 Plätzen lotsen, die nach Angaben der Stadt in einer nicht ausgelasteten Flüchtlingsunterkünften zusätzlich für Wohnungslose angeboten werden. Für den Fall einer Ausgangssperre werde aktuell eine derzeit nicht belegte Unterkunft für die Aufnahme von Obdachlosen vorbereitet.

Konfliktberatung Die Familien- und Schwangerschaftskonfliktberatung des Diakonischen Werks ist auch und gerade in Krisenzeiten weiter erreichbar. Die Beratung erfolgt zurzeit telefonisch unter 02166 128060. Montag bis Freitag von 9  bis 12 und Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr. Das Angebot wendet sich an Familien, Schwangere und Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Weitere Informationen unter www.diakonie-mg.de

Schutzmaßnahmen bei der Feuerwehr Um zu verhindern, dass bei einer Infektion oder einem Verdachtsfall viele Feuerwehrleute ausfallen, werden auf den verschiedenen Wachen jetzt feste Crews gebildet. So soll sichergestellt werden, dass die Feuerwehr handlungsfähig bleibt.

(RP)