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Mobile Bundespolizei-Einheit kommt nach Mönchengladbach

Zur Überwachung der offenen Westgrenze : Mobile Bundespolizei-Einheit kommt nach Mönchengladbach

Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesinnenministeriums, setzte sich für den Standort ein.

Die Bundespolizei in der Region wird personell verstärkt. Davon soll auch Mönchengladbach profitieren. Geplant ist eine neue mobile Kontroll- und Überwachungseinheit, die einerseits die Inspektionen Aachen und Kleve bei der Überwachung der offenen Westgrenze helfen soll, andererseits aber auch im Hinterland fahnden soll. Günter Krings (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesinnenministeriums, hatte sich schon im vergangenen Jahr dafür stark gemacht, dass die mobile Einsatztruppe in Mönchengladbach einen Standort findet und dabei auf die Grenznähe und die vielen Autobahnanbindungen als Vorteile hingewiesen. Nach Gesprächen mit der Stadt scheint auch bereits eine Liegenschaft gefunden worden zu sein. Die werde zwar zunächst nur eine Übergangslösung sein, aber Krings ist sicher, dass auch eine dauerhafte Lösung gefunden wird. Schon bald würden 30 Beamte der neuen motorisierten Einheit in Mönchengladbach ihren Dienst aufnehmen. Ein weiterer Zug mit zusätzlichen Bundespolizisten werde folgen, so der Bundestagsabgeordnete. Die Beamten sollen nicht nur die Drogenschmuggel-Routen überwachen, sie könnten auch zur Schleierfahndung eingesetzt werden und illegale Migration bekämpfen. Zuständig wären sie für die gesamte Region an der Grenze zwischen den Inspektionen Aachen und Kleve.

Mönchengladbach werde aber auch von der allgemeinen personellen Verstärkung der Bundespolizei profitieren. „Bislang wurden die Mönchengladbacher Kräfte häufiger für Einsätze am Düsseldorfer Flughafen oder zu Fußballspielen abgeordnet. Wenn das nicht mehr nötig ist, kann die Wache am Gladbacher Hauptbahnhof wieder besser besetzt werden“, sagt Krings.

Die Gladbacher Wache der Bundespolizei ist zurzeit nur temporär besetzt. Kommt es dort in der Nacht zu brenzligen Situationen, muss oft die Landespolizei einspringen.