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Mönchengladbach: Mehr Ausländer, aber nicht weniger Deutsche als 1987

Mönchengladbach : Mehr Ausländer, aber nicht weniger Deutsche als 1987

Jeder zehnte Gladbacher ist Ausländer: 25 170 von 255 188 Einwohnern haben keine deutsche Staatsbürgerschaft (9,9 %). Das ist eines der Ergebnisse der Volkszählung von 2011, die das Statistische Landesamt IT NRW veröffentlichte. Gegenüber der vorangegangenen Volkszählung des Jahres 1987 stieg die Zahl der Ausländer damit um 35,2 Prozentpunkte an, während der Bevölkerungsanteil mit deutschen Pässen minimal schrumpfte (- 0,4 %). 1987 hatte die Stadt eine Ausländerquote von 7,5 % gehabt.

Bemerkenswert ist der Vergleich mit anderen Städten im Regierungsbezirk Düsseldorf: Der prozentuale Anstieg des Ausländeranteils fiel andernorts noch viel deutlicher aus, etwa in Mülheim (plus 55 Prozent) und Essen (plus 46 Prozent). Und mit der fast gleichbleibenden Zahl an Deutschen in der Stadt liegt Gladbach im Regierungsbezirk außerdem ganz vorne: In Düsseldorf ging der Anteil um 0,7 Prozent zurück, in allen anderen Großstädten viel deutlicher, in Essen etwa um 12,7 Prozent. Neben Düsseldorf ist Gladbach (plus 2,2 Prozent) folglich die einzige kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk, deren Bevölkerungszahl gegenüber 1987 stieg: Damals hatte die Stadt 249 587 Einwohner, die aktuelle Zahl liegt bei 255 188.

Mit dem Ausländeranteil von 9,9 Prozent liegt Gladbach leicht über dem Landesmittel: Auf NRW-Ebene sind es 9,2 Prozent.

(tler)