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Mönchengladbach: Mann an Baum gefesselt und ausgeraubt

Mönchengladbach : Mann an Baum gefesselt und ausgeraubt

Ein 22-jähriger Viersener wurde am Montag in Mönchengladbach von einer Internetbekanntschaft reingelegt. Nachdem die 14-Jährige ihn an einen Baum gefesselt hatte, schlugen Mittäter auf den Viersener ein und beraubten ihn.

Der 22-Jährige aus dem Kreis Viersen hatte vor einiger Zeit mit einer jungen Frau aus Rheydt in einem Internetforum Bekanntschaft gemacht.

Am Montag kam es zu einem Treffen der Beiden in Rheydt. Gemeinsam ging man gegen 22.00 Uhr in den Beller Park. Dort machte die von dem jungen Mann auf 17-18 Jahre alte geschätzte junge Frau den Vorschlag, ihn mit einem Paketband an einen Baum zu fesseln. In Erwartung sexueller Handlungen willigte der 22-Jährige ein und ließ sich an Händen und Füßen an einen Baum fesseln.

Umso überraschter war er, als daraufhin drei männliche Jugendliche erschienen, ihn mit einem Schlagstock an den Beinen traktierten und ihm Portmonee und zwei Mobiltelefone raubten. Anschließend flüchteten die junge Frau und ihre Mittäter.

Dem Gefesselten gelang es nach einiger Zeit, sich selbst zu befreien und die Polizei zu informieren.

Im Laufe des Dienstags konnten die vier Beteiligten des Raubes ermittelt und festgenommen werden. Bei der jungen Frau handelt es sich um ein 14-jähriges Mädchen aus Rheydt. Sie ist bisher polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Dafür heckte sie zusammen mit einem 17-jährigen Rheydter den Plan aus, den 22-Jährigen nach Rheydt zu locken und zu berauben.

Sie konnten zwei weitere junge Männer aus Rheydt, 15 und 17 Jahre alt, für die Ausführung des Raubes gewinnen. Die beteiligten jungen Männer sind alle bisher polizeilich vielfach in Erscheinung getreten.

Eines der geraubten Mobiltelefone, ein iPhone, und der bei der Tat verwandte Teleskopschlagstock wurden bei dem 17-jährigen Haupttäter sichergestellt. Den geringen Geldbetrag aus dem Portmonee des Beraubten hatten die Beteiligten unter sich aufgeteilt.

Außerdem hatte der Haupttäter vor dem Raub die Absicht geäußert, den Überfallenen mit dem Schlagstock "voll auf den Kopf" zu schlagen, damit er sie nicht erkennt und sofort K.O. geht. Diese Absicht wurde glücklicherweise nicht in die Tat umgesetzt.

(ots/tme)