Lichteraktion der Solidarität: "Eine Million Sterne" am 16. November 2019

Am Adenauerplatz : Lichteraktion: „Eine Million Sterne“ für eine gerechtere Welt

Der Caritasverband Region Mönchengladbach lädt für den 16. November auf den Adenauerplatz ein. Über 1000 Kerzen werden dort zu einem Bild zusammengesetzt.

Mehrere hundert Kerzen werden am Samstag, 16. November, den Adenauerplatz vor der Jugendkirche zum Leuchten bringen. Zum vierten Mal beteiligt sich der Caritasverband Region Mönchengladbach an der bundesweiten Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“. Zu der Aktion ruft Caritas international an diesem Tag auf.

„Für eine gerechtere Welt“, lautet das Motto der Aktion, die am Tag vor dem päpstlichen Welttag der Armen stattfindet. Christof Wellens, erster Vorsitzender des regionalen Caritasverbandes, und Geschäftsführer Frank Polixa laden ein, sich nicht nur die Lichtillumination auf dem Adenauerplatz anzuschauen, sondern auch mit einer Spende hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen.

Auf dem Platz wird am 16. November um 17 Uhr ein Bild mit rund 1200 Kerzen illuminiert. „Mit unserem Kerzenmotiv greifen wir das Jahresthema des Deutschen Caritasverbandes ,Sozial braucht digital‘ auf und setzen zugleich ein leuchtendes Symbol für Nächstenliebe um“, sagt Frank Polixa. Ab 17.30 Uhr lädt die Caritas dann zu einer offenen Begegnung in die Jugendkirche an der Albertusstraße ein – mit Weckmann-Essen, heißen Getränken und musikalischer Begleitung durch das Vokalensemble Amaryllis. Zu der Lichteraktion wird auch Diözesan-Caritasdirektor Burkard Schröders erwartet. Er wird in Vertretung des Schirmherrn, Weihbischof Johannes Bündgens, ein Grußwort sprechen.

„Eine Million Sterne“ findet seit 2007 jährlich an rund 80 Orten in Deutschland statt. Der Caritasverband Region Mönchengladbach beteiligt sich seit 2013 alle zwei Jahre an der Aktion und freut sich, wenn in diesem Jahr wieder viele Menschen in Mönchengladbach ein Zeichen für eine gerechtere Welt setzen. Der Spendenertrag der Aktion soll zur Hälfte für hilfsbedürftige Menschen aus der Region Mönchengladbach verwendet werden.

Die andere Hälfte kommt Not leidenden Menschen in Jordanien zugute. Flucht und Migration stellen das Land im Nahen Osten vor extreme Herausforderungen: Mehr als 700.000 offiziell registrierte Flüchtlinge aus dem Nachbarland Syrien leben dort. Weitere Flüchtlingsgruppen aus Irak und Palästina kommen hinzu. Eine Situation, durch die immer mehr Menschen – Flüchtlinge wie Einheimische – dringend auf Hilfe angewiesen sind. Hilfe, wie sie die Caritas Jordanien mit hunderten Ehrenamtlichen im ganzen Land leistet.

(mkoe)