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Mönchengladbach: Licht: Polizei kontrolliert, Handwerk repariert

Mönchengladbach : Licht: Polizei kontrolliert, Handwerk repariert

"Ohne Polizeidruck" auf Mängel bei der Beleuchtung aufmerksam machen – das ist der Hintergedanke der Lichttest-Aktion, die die Kreishandwerkerschaft, die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes und die Polizei bereits im elften Jahr durchführen – gestern einen Tag lang auf dem Parkplatz am Geroweiher, den ganzen Oktober hindurch in Gladbacher Kfz-Meisterbetrieben. "Wir beteiligen uns immer wieder gerne an dieser Aktion", sagt Polizeipräsident Hans-Hermann Tirre.

Die Mängel – ein kaputtes Birnchen, ein falsch eingestellter Scheinwerfer – sind meist leicht zu beheben. Werden sie aber nicht behoben, können sie schnell zur Unfallursache werden. "Deswegen sehen wir den Lichttest auch als Unfallprävention an", erklärt Kreishandwerksmeister Frank Mund. "Und wir werben dafür, das kostenlose Angebot im Rahmen der Internationalen Beleuchtungswochen in Anspruch zu nehmen". Denn der Erfolg dieser Aktion gibt den Veranstaltern Recht. Die durchschnittliche Mängelquote der letzten Jahre von 37 Prozent war 2010 leicht gesunken. Doch Entwarnung wollen die Verantwortlichen nicht geben, denn bei rund 130 000 Fahrzeugen auf Gladbachs Straßen ist die Zahl noch hoch.

Fabian Krieg etwa hatte gestern den Verdacht, dass der rechte Scheinwerfer an seinem Auto zu hoch eingestellt sei, und kam deswegen zur Überprüfung. Der Fehler im Rücklicht wurde mit einer neuen Birne auch behoben. Eine weitere Autofahrerin hatte "Glück im Unglück", wie sie sagt. Von der Polizei von der Straße gewunken, legte sich ihr Herzklopfen schnell wieder, als für sie kostenlos das defekte Standlichtbirnchen ausgewechselt wurde. "Auch mit der Lichttest-Plakette sollte der Rundgang ums Auto vor jeder Fahrt nicht fehlen", rät Tirre. Denn besonders in der dunklen Jahreszeit sei "sehen und gesehen werden" schlichtweg die beste Unfallprävention.

(RP)