Mönchengladbach: Land bezuschusst Theater mit 1,3 Millionen Euro mehr

Mönchengladbach : Land bezuschusst Theater mit 1,3 Millionen Euro mehr

Das städtische Theater, das in Kooperation von Mönchengladbach und Krefeld geführt wird, kann bis 2022 mit mehr Geld rechnen. NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat in Düsseldorf erste konkrete Zahlen der geplanten Landeszuschüsse für die Städtischen Theater in NRW vorgestellt.

Das teilten die Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten von CDU, Frank Boss und Jochen Klenner, sowie Andreas Terhaag von der FDP mit.

Für das Theater in Mönchengladbach und Krefeld bedeutet dies im ersten Schritt eine Erhöhung des jährlichen Landeszuschusses von rund 1,3 Millionen auf mehr als 1,6 Millionen schon in 2018. Bis 2022 wird der Landeszuschuss dann schrittweise auf rund 2,6 Millionen steigen. Die schwarz-gelbe Koalition, die seit 2017 im Land regiert, stärke damit die Kultur vor Ort und erfülle eines ihrer Versprechen, sagt Terhaag. Dies sorge zusammen mit der von den Stadträten in beiden Städten beschlossenen Vereinbarung "Theater mit Zukunft III" für langfristige Planungssicherheit, betonen Boss und Klenner. "Die bessere Förderung ist auch Wertschätzung für die tolle Arbeit, die unsere Vereinigten Bühnen leisten", so Boss. "Die Mitarbeiter haben trotz massiver Sparzwänge immer für ein künstlerisch anspruchsvolles Angebot sorgen können", betont Klenner.

Nach den grundlegenden Berechnungen sollen nun Einzelvereinbarungen mit den einzelnen Theatern beziehungsweise Städten geschlossen werden. Voraussetzung für die Erhöhung der Landesförderung ist auch, dass die bereits zugesagten örtlichen Mittel nicht gekürzt werden, wenn nun mehr Geld vom Land kommt.

(dr)