1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Mönchengladbach: Lampenfieberabend am Volksgarten

Mönchengladbach : Lampenfieberabend am Volksgarten

Beim alljährlichen Lampenfieberabend an der Gesamtschule Volksgarten haben die Schüler jetzt die verschiedensten Stücke zum Besten gegeben. Unter anderem bereits bekannte Stücke in neuer Inszenierung wie "Die Schöne und das Biest" oder "Die Vorstadtkrokodile", aber auch selbst geschriebene wie "Tonnenfieber", "Tanz der Pubertiere" und einigen weiteren.

Der Theaterabend wurde von den Kursen der Jahrgänge 6 bis 10 des Wahlpflichtfaches "Darstellung und Gestaltung" seit Beginn des Schuljahres geplant und vorbereitet. Von Dialogen über Musik bis hin zum Bühnenbild gab es in den vergangenen Monaten einiges für die Nachwuchsschauspieler zu tun. "Das Besondere an dem Fach ist, dass es so viele Bereiche miteinander verbindet", sagte die betreuende Lehrerin Ute Schiffer. "Es geht um Kunst, Musik, Deutsch und Körpersprache." Nun ist es geschafft, und sowohl Schüler als auch Lehrer können auf einen bunten Abend zurückblicken.

Für die jüngsten Schüler der Jahrgangsstufe 6 war es nicht der erste Auftritt vor großem Publikum. Zuvor gab es bereits eine Zusammenarbeit mit dem Theater. Eine Woche lang hatten sie mit professionellen Schauspielern das Stück "Die Schöne und das Biest", das dort zu diesem Zeitpunkt aufgeführt wurde, eingeübt. In dieser Zeit gab es für die Schüler keinen regulären Unterricht, damit sie sich voll und ganz auf die Schauspielerei konzentrieren konnten. Am Ende der Woche standen sie dann selbst auf der Bühne und durften in den Kostümen des Theaters und mit professionellem Bühnenbild ihre Inszenierung des Stückes präsentieren. Für die angehenden Schauspieler war es von großem Vorteil, einmal mit den Profis zusammenzuarbeiten. "Sie konnten dabei wirklich einiges lernen, so viel schaffen manche Schüler nicht einmal in zwei Jahren", sagte die betreuende Lehrerin Michaela Stepprath. Auch die Schüler waren begeistert von der Projektwoche, auch wenn es zunächst noch ungewohnt war: "Am Anfang war es zwar ein wenig einschüchternd, doch es hat mit der Zeit wirklich viel Spaß gemacht und wir konnten viele neue Erfahrungen machen", sagte die Schülerin Rajin Beslennen.

(RP)