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Mönchengladbach: Kurzschluss sorgte für Ampelausfall

Mönchengladbach : Kurzschluss sorgte für Ampelausfall

Ein Kurzschluss in einer Kabelmuffe war die Ursache für den Massen-Ampelausfall am Mittwoch. Das teilte NVV-Sprecher Helmut Marmann gestern mit. Zwischen 15 und 17 Uhr musste die Polizei den Verkehr an vielen Kreuzungen regeln. Betroffen vom Stromausfall waren die Lichtzeichenanlagen im Bereich Waldnieler- und Sternstraße, Waldnieler-, Monschauer- und Nicodemstraße und im weiteren Verlauf der Nicodemstraße alle Ampeln bis zur Viersener Straße. Außerdem waren zirka 1100 Haushalte für etwa 18 Minuten ohne Strom. Die Störung dauerte laut NVV-Sprecher von 14.56 Uhr bis 15.14 Uhr. Danach seien auch die Ampel wieder in Betrieb gegangen. "Es kann allerdings sein, dass sich die ein oder andere Anlage nicht automatisch wieder ins Computernetz eingewählt hat", erläuterte Stadtsprecher Dirk Rütten. Die Ampelausfälle am gestrigen Tag, in Holt an der Bahnstraße sowie in Rheydt an der Hohlstraße, seien nicht auf Schäden oder Stromausfälle zurückzuführen, wie Rütten versicherte. Zurzeit würden viele Ampeln routinemäßig gewartet. Und dafür müssten die Anlagen kurzfristig abgeschaltet werden.

Zu Stromausfällen im Stadtgebiet kommt es selten, aber immer wieder einmal. Marmann: "Im gesamten Versorgungsgebiet der NVV, also inklusive des Bereichs Grevenbroich, verzeichnen wir etwa 30 Störungen im Jahr." Die durchschnittliche Dauer eines Stromausfalls: 40 Minuten. Häufige Ursache: Die Erdkabel bekommen Feuchtigkeit ab, und dadurch entsteht ein Kurzschluss. "Manchmal passiert es, weil ein Bagger unbemerkt ein Kabel beschädigt, ein anderes Mal ist ein Wassereinbruch schuld. Es gibt viele Gründe", erklärte Helmut Marmann.

Die Ursache für den Stromausfall am Mittwoch ist noch nicht geklärt. Das müsse erst die Analyse ergeben, so der NVV-Sprecher. Gestern dauerten die Reparaturarbeiten noch an. Stromkunden waren davon jedoch nicht betroffen.

(RP)