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Mönchengladbach: Zwei Künstlerinnen stellen in der Reihe "StadtLand" im EA 71 aus

Kultur in Mönchengladbach : Stadt trifft Land im EA 71

Der Bundesverband Bildender Künstler Niederrhein hat die Ausstellungsreihe „StadtLand“ ins Leben gerufen. Zwei Künstlerinnen zeigen jetzt ihre gegensätzlichen Arbeiten im EA 71.

Die in Kempen lebende Künstlerin Ingrid Filipczyk hat viele Spaziergänge mit ihrer Kamera unternommen. Rund um Kempen sind so Aufnahmen entstanden, die Dokumentation, ästhetische Gestaltung und kritische Auseinandersetzung mit den Spuren der Zivilisation in der Natur sind. Traktorspuren, lange Baumschatten, Müll im Wald: Die Motive sind vertraut und machen dem Betrachter dennoch erneut bewusst, wie die Welt aussieht. Zu sehen sind die Fotografien neben Gemälden von Sonia Ruskov im Projektraum EA 71 unter dem Motto „StadtLand“.

„StadtLand“ ist eine Ausstellungsreihe, die von Petra Wittka und Gilbert Scheuß vom BBK, dem Bundesverband Bildender Künstler Niederrhein, initiiert wurde. Eine Jury wählte die Künstler aus, die das Thema Stadt und Land auf ihre individuelle Weise umsetzen.

Sonja Ruskov lebt in Krefeld. Die Malerin entwickelt surreal anmutende Bilder, in denen sie eine Art Wettstreit, wie sie es nennt, thematisiert. Einen Wettstreit zwischen Mensch und Natur. Ein Triptychon zeigt diesen Wettstreit eindringlich: die Gebäude – sie stammen aus gefundenen und vergrößerten Abbildungen und sind eincollagiert – scheinen einzustürzen, riesenhafte Vögel kreisen um eine aus der Balance geratene Welt.

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Die Ausstellung präsentiert eine anregende Kombination: auf der einen Seite die fotografisch arbeitende Filipczyk, die dem Betrachter Bekanntes durch ihre Augen zeigt, und auf der anderen Seite die Malerin, die die Welt interpretierend darstellt.

Info Die Ausstellung im Projektraum EA 71 auf der Eickener Straße 71 ist bis 12. September, samstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr geöffnet.