1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach
  4. Kultur

Mönchengladbach: So wird das Hardtbeat-Festival 2019

Musik in Mönchengladbach : Musiker von Rock am Ring beim Hardtbeat-Festival

Seit fünf Jahren gibt es das Festival. Zum kleinen Jubiläum gönnen sich die Veranstalter zwei Bühnen, auf denen abwechselnd Musik erklingt. Headliner ist die Band Blackout Problems, die zuletzt bei Rock am Ring auf der Bühne stand. Das Festival dauert zwölf Stunden.

Begonnen hat es als kleine Veranstaltung der katholischen jungen Gemeinde Hardt im Pfarrheim. Lokale Bands spielten einen Abend lang für ein junges Publikum. Geworden ist daraus ein großes Festival, das umsonst und draußen stattfindet. Seit fünf Jahren gibt es das Hardtbeat-Festival. Das wird am Samstag, 15. Juni, auf dem Festivalgelände an der Ecke Hardter Landstraße/Am Kirschbaum gefeiert. Wegen des kleinen Jubiläums gibt es Neuerungen. Die größte: Zum ersten Mal wird es zwei Bühnen geben. Die eine heißt „Live ya live Tattoo Stage“ und die andere „Bulli Bühne“. Dort wird es Rap- und Akustiksounds geben. Die Gastronomie wurde aufgestockt, und für Kinder gibt es ein Programm. Einlass ist ab 11.30 Uhr. Los geht es um 12 Uhr. Gespielt wird bis 24 Uhr.

Headliner des Festivals sind die Blackout Problems aus München. Die Alternative-Rockband spielte am Pfingstwochenende bei Rock am Ring und ist ein echtes Highlight für das Hardtbeat-Festival. Die Musiker spielen Stücke aus ihrem neuen Album „Kaos“, mit dem sie auf Tour sind und bei großen Festivals spielen. Das Line up des Festivals kann sich sehen lassen. Mit dabei ist die Stuttgarter Band Antiheld. Sie bringen das Gefühl einer politisch brüchigen Generation auf den Punkt. Zwei Deutschlandtourneen haben sie bereits hinter sich. Aus Erkelenz ist Zero Gravitation dabei. Das Elektro-Rock-Duo verbindet zwei Musikrichtungen und schafft so neue Hymnen. Sie traten schon als Vorgruppe von Revolverheld auf.

Aus Mönchengladbach steht die Band Olhana auf der Bühne des Hardtbeat-Festivals. Die Folk-Pop-Band vermischt ihren Stil mit sommerlichen Klängen klassischer Instrumente. Die Bandmitglieder sind Tobias Janßen, Katharina Fegers, Alexander von Fisenne, Gasal Ahmad, Melanie Anstöß und Judith Grünewald. Die zweite in Mönchengladbach bekannte Band, die aus Köln stammt, ist Parcours. Gitarrensounds, zweistimmiger Gesang und sanfte Beats sind bei ihrem Indiepop garantiert. Von Träumen, Liebe und Enttäuschungen erzählt die Essener Singer/Songwriterin Hannah Stienen. Ihre tiefgehenden Texte verpackt sie in melodischen Popsongs.

Der 32-jähriger CrazyB, alias Markus Maiwald, wird der Opener auf der neuen Bulli-Bühne sein. Der Wuppertaler, der seit 13 Jahren im Rollstuhl sitzt, bringt Hip-Hop und Rap auf das Festival. Seine Songs sind beeinflusst von der 1990er Jahren. Die Neusser Betrayers of Babylon sind alte Bekannte. Sie spielten schon beim Horst-Festival und beim Potpourri-Festival. Offbeats gehören bei ihren Stücken, die geprägt sind von Blechblasinstrumenten, mit dazu. Stücke von David Bowie und Bob Dylan präsentiert der Brite Jack Devaney. Folk bestimmt die Stücke des Singer/Songwriters. Mit Aber Andre... steht der 27-jährige Andre Roszewicz samt Band auf der Bühne. Die Gruppe verbindet Rock, Pop und Rap.

Eröffnet wird das Hardtbeat-Festival von der Gladbacher Band Procyon. Die Punk-Rock-Band bringt Einflüsse aus Metal und Hip Hop auf die Bühne und übt Sozial- und Gesellschaftskritik. Eine Mischung auf Träumerei, Abenteuer und Meditation verspricht Cucamongi. Ihre Stücke sind improvisiert. Die Von Eden spielen Hip Hop, Funk und Rock auf der neuen Bulli-Bühne.