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Mönchengladbach: Schuberts Winterreise

Mönchengladbach : Schuberts „Winterreise“ im Schlosskonzert

Der Liederzyklus gilt als eine große Herausforderung für Sänger und Pianisten. Er wird wird beim vierten Schlosskonzert am 22. Februar zu hören sein.

(RP) Franz Schuberts „Winterreise“ gilt als der berühmteste Liederzyklus des österreichischen Komponisten, vielleicht sogar als der berühmteste Liederzyklus der Musikgeschichte überhaupt. Die „24 Seelenzustände“ nach Gedichten von Wilhelm Müller, die Schubert im Jahr 1827 vertont hat, erzählen von einem von der Liebe enttäuschten Mann und seiner ziellosen Reise durch eine einsame Winterlandschaft. Der Zyklus, der als Gipfelpunkt romantischer Liedkunst und sowohl technisch wie interpretatorisch als große Herausforderung für Sänger und Pianisten gilt, wird im vierten Schlosskonzert am Freitag, 22. Februar, ab 20 Uhr zu hören sein.

Dargeboten werden die Lieder von dem Bariton Tobias Hänschke, der sein Gesangsstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen absolvierte und anschließend an der Deutschen Oper am Rhein und am Theater Dortmund gearbeitet hat. Seit 2009 ist er am Theater Regensburg engagiert. Begleitet wird er von dem renommierten Pianisten Michael Hänschke, der an der Musikhochschule Köln bei Pavel Gililov studiert und 1994 den Ersten Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Palma d’oro“ in Italien gewonnen hat. Die aus einer Musikerfamilie stammenden Brüder  haben die Winterreise in den vergangenen Jahren mehrfach mit großem Erfolg gemeinsam aufgeführt. Im Verlauf des Zyklus wird der Hörer immer mehr zum Begleiter des Wanderers. Mit seiner zu Herzen gehenden Schilderung gelang Schubert eine bewegende Darstellung des existentiellen Schmerzes eines Menschen.

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Karten für das Schlosskonzert sind zum Preis von 13 Euro (ermäßigt neun Euro) zuzüglich Vorverkaufs-Gebühr an der Theaterkasse, in Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.adticket.de erhältlich.