1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach
  4. Kultur

Mönchengladbach: Popband Fine schreibt Corona-Song

Musik in Mönchengladbach : Fines frischer Sound gegen den Corona-Blues

Die Band Fine hat in den vergangenen Jahren vor allem Rock- und Popsongs gecovert. Jetzt haben die Musiker aus Mönchengladbach und Viersen das musikalische Homeoffice genutzt und einen Corona-Song geschrieben.

Optimistisch, sympathisch und einprägsam klingt der Pop-Song „Bottoms up! To love! To life“. Mit dieser Eigenkomposition reagiert die Coverband Fine auf die Corona-bedingte Zwangspause. Bassist Robert Lünendonk spricht von einem Zurück zu den Wurzeln der 1990er-Jahre, als sich die Band aus Gladbach und Umgebung erfolgreich mit eigenen Stücken positionierte. „Der Song soll eine optimistische Ode an die Liebe, die Freundschaft und das Leben sein“, sagt Lünendonk. Der Sound changiert zwischen auffordernden und sehnsüchtigen Momenten. Die Videoaufzeichnung gibt – mit einem Schuss Selbstironie und Fernweh gewürzt – Einblicke ins häusliche Umfeld der Bandmitglieder.

Sänger und Saxophonist Ludolf Windeck hatte die Idee zum Corona-Song, von Schlagzeuger Klaus Rothenstein kam der Vorschlag zum Video. Bassist Lünendonk entwarf die Grundstruktur, legte Akkorde, Harmonien sowie den Rhythmus fest. Windeck komponierte die in der Aufnahme eindringlich vorgetragene Gesangslinie, schrieb den Text, nahm den Gesang und die Akustikgitarre auf. Nach und nach wurde der Song durch die Musiker Sven Hansen (E-Gitarre), Richard „Ritchie“ Kempken (Keyboards) und Klaus Rothenstein (Schlagzeug) weiterentwickelt.

Zusammengeführt und gemischt wurden die Spuren in Lünendonks Tonstudio. Dort wurden ebenso die einzelnen Videos der Beteiligten zusammengeführt. Das Ergebnis gibt es auf der Internet-Seite der Band zu sehen und zu hören.