Außergewöhnliche Kulturveranstaltung in Mönchengladbach Eine Operngala voller faszinierender Todesfälle

Mönchengladbach · Unter dem Titel „Mord und Totschlag“ und mit einem emotionalen, überraschenden und unbekannten Programm: Das hochkarätig besetzte Opernensemble präsentierte eine Gala, bei der nicht nur die Sänger überzeugen konnten.

 Bariton Rafael Bruck (Mitte) nahm bei der Operngala im Mönchengladbacher Theater in der Rolle des Posa Abschied von seinem Freund Carlo.

Bariton Rafael Bruck (Mitte) nahm bei der Operngala im Mönchengladbacher Theater in der Rolle des Posa Abschied von seinem Freund Carlo.

Foto: Rick, Markus (rick)/Markus Rick (rick)

Der Tod von Figuren markiert auf der Bühne oft den Höhepunkt eines Stückes. Doch funktioniert auch ein Abend, der sich nur um das in Szene gesetzte Sterben dreht? Nach der vom Publikum gefeierten Operngala „Mord und Totschlag im Theater“ im Mönchengladbacher Theater lässt sich diese Frage klar mit ja beantworten. Alle Beiträge des Abends waren deutsch übertitelt, sodass das Publikum die Texte gut verfolgen konnte. Außerdem gab Generalintendant Michael Grosse in seiner kurzweiligen Moderation inhaltliche Hilfestellung, nicht ohne passend zum Thema mehrmals augenzwinkernd das Deutsche Strafgesetzbuch zu bemühen.