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Mönchengladbach: Neues Format "Music from Here" von Studio Nierswelle

Kultur in Mönchengladbach : Radioformat für lokale Musiker

Das Studio Nierswelle will Künstlern aus der Region eine Plattform bieten. Die Radiomacher Gabi Koepp und Jürgen Meis erklären, warum sie dieses neue Format anbieten und wie es funktioniert.

(RP) Das Team von Studio Nierswelle aus Mönchengladbach und Viersen unter Federführung vonKostenpflichtiger Inhalt Jürgen Meis und Gabi Koepp, möchte Musikern und Bands aus der Region Mönchengladbach, Viersen und Krefeld die Möglichkeit geben, sich im Radio mit Interviews und ihrer Musik vorzustellen.

Gabi Koepp und Jürgen Meis machen seit 2015 Radio und hatten bereits die Gelegenheit, Musikgrößen wie Christopher Cross, Extrabreit, Suzi Quatro oder die Band Jane zu interviewen. In der Pandemie-Zeit, die besonders für Künstlerinnen und Künstler schwierig und sogar existenzbedrohend ist, haben sie es sich mit dem neuen Format „Music from Here“ zum Ziel gesetzt, lokale Musiker und Bands zu unterstützen und auf sie aufmerksam zu machen – für Zeiten, in denen Auftritte wieder möglich sind.

Studio Nierswelle hat seit November vergangenen Jahres bereits mehrere Musiker und Bands interviewt. Dazu gehören Andrea Prante, Hochzeitssängerin aus Grefrath, und Stefan Thielen, Musiker und Tontechniker aus Mönchengladbach, die Noise Boise und der Frontmann der Band „Free Barbie – kill Ken“, Tobias Janssen. „Die Resonanz ist sehr groß“, sagt Jürgen Meis.

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Das Team rund um die beiden Radiomacher, das von Martina Becker und Stefan Thielen unterstützt wird, hat mit Abstands-und Hygieneregeln eine Möglichkeit geschaffen, die Interviews zu führen. „Die Gespräche führen wir zur Zeit mit einer Person, mit desinfizierten Geräten, mit zwei Armlängen Abstand. Das klappt hervorragend“, sagt Radiomacher Meis.

Gabi Koepp erklärt, wie die Beiträge erstellt werden: „Die Interviews werden mit Anmoderationen, Informationen und vor allem Musik der jeweiligen Künstler zu einer Sendung von knapp einer Stunde abgemischt und im offenen Kanal von Welle Niederrhein sowie Radio 90,1 ausgestrahlt.“

Im Anschluss können die Hörer die Sendung auch jederzeit und kostenlos in der Mediathek von NRWision, einer Einrichtung der Landesanstalt für Medien in NRW, abrufen unter www.nrwision.de.

Info Musiker und Bands aus der Region Mönchengladbach, Viersen und Krefeld können sich weiter für das neue Radioformat bewerben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Kurze Information über die Person oder die Band, die Musik sowie die Kontaktdaten an [email protected] mailen.