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Mönchengladbach: Monika Hintsches sang Vergnügliches im St. Kamillus Kolumbarium

Kultur in Mönchengladbach : Monika Hintsches singt Lautes und Leises im Kolumbarium

Erstmals seit dem Lockdown sind Monika Hintsches und Janek Wilholt wieder aufgetreten. Ihr Programm im St. Kamillus Kolumbarium trug den Titel „Endlich“. Und es gab natürlich auch ein Wiedersehen mit Trude Backes.

„Ich bin gemeingefährlich“ verkündete die Sängerin und Kabarettistin Monika Hintsches in der Grabeskirche St. Kamillus. Denn: „Singen ist lebensgefährlich.“ Wegen der dabei entstehenden Aerosole. Zum ersten Mal seit dem der Corona-Pandemie geschuldeten Shutdown konnte Hintsches gemeinsam mit ihrem Pianisten Janek Wilholt wieder auftreten. „Endlich“ lautete folgerichtig der Titel ihres gemeinsamen Konzerts.

In einem ausverkauften Kolumbarium und ganz offensichtlich vor vielen Fans boten Hintsches und Wilholt etwa eine Stunde lang ein abwechslungsreiches musikalisches Programm mit alten und neuen von Hintsches komponierten Lieder sowie einigen bekannten aus der Hand anderer Komponisten. Dazu gehörte „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“, ein Song, den Marlene Dietrich sang und Friedrich Holländer sang oder „Bye bye Junimond“ von Rio Reiser.

Hintsches beherrscht professionell und stimmsicher das Balladeske, das Peppige, das Laute und das Leise. Ihr langjähriger Begleiter am Keyboard ist bestens auf sie eingestellt. Mit einem Wienerischen Lied bekam auch er sein Solo.

Mit ihren Anmoderationen wechselte sie von Liedern über Männer zu ihren gesungenen Eindrücken über die Waldhausener Straße. Auch der Klimawandel wurde — leicht veralbert – thematisiert.

Und dann trat Monika Hintsches‘ Alter Ego Trude Backes auf den Plan. Die „alte“ Mönchengladbacherin ging in einem Durchmarsch alle aktuellen Themen durch von der Klopapierschlacht übers falsche Maskentagen bis Trump, Moria und Merz. Zum Vergnügen des Publikums.