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Mönchengladbach: Künstlergruppe sucht neue Räume für Ausstellungen

„Der Blaue Rheydter“ : Künstlergruppe sucht neue Räume für Ausstellungen

Wegen eines Wasserrohrbruchs haben die Kreativen ihre Bleibe verloren. Zurzeit trifft sich die Gruppe „Der Blaue Rheydter“ einmal monatlich digital. Was fehlt, sind Ausstellungsräume.

  Als wären die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie für Kreative nicht schon schlimm genug, jetztmüssen die Mitglieder der Gruppe „Der Blaue Rheydter“ auch noch mit den Folgen eines Wasserrohrbruchs kämpfen.

Die Künstlergruppe besteht aus knapp 18 Malern, Bildhauern, Fotografen ohne festen Atelier- oder Ausstellungsraum. „Zwar bezahlen wir einen Jahresbeitrag, doch können wir damit lediglich Versicherungsbeiträge abdecken, auch die Kosten für einen Katalog oder die für unsere Website“, erklärt Annika Hähnlein, eines der Mitglieder. Also waren die Blauen Rheydter froh, sich – vor Corona-Zeiten – einmal monatlich im Atelier des Streetkünstlers Gregor Wosik treffen zu können. Dort fanden sie auch die Möglichkeit, gemeinsam auszustellen. Zuletzt anlässlich der 12. Rheydter Kunsttage im Dezember 2020. Wegen der Pandemie gab es auch eine Online-Ausstellung, die auch weiterhin angesehen werden kann.

Zwischen Weihnachten und Silvester geschah der Wasserrohrbruch. In aller Eile wurden alle Bilder aus dem Atelier geholt. Da die Reparatur- und Bauarbeiten eine lange Zeit in Anspruch nehmen würden, kündigte Gregor Wosik sein Atelier.

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Zurzeit trifft sich die Gruppe „Der Blaue Rheydter“ einmal monatlich digital. Doch was fehlt, sind Ausstellungsräume für zukünftige Präsentationen. Für den September sind die 13. Rheydter Kunsttage unter dem Motto „Stadt Land Fluss“ geplant. Die Gruppe steht in engem Kontakt mit dem Rheydter Quartiersmanagement und hofft darauf, dass sie für das Ausstellungswochenende im Herbst einen oder zwei Räume zur Verfügung gestellt bekommen werden.