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Mönchengladbach: Kings of Floyd spielen am Freitag, 31. Januar, in der Stadthalle.

Kultur in Mönchengladbach : Das Werk von Pink Floyd in der Kaiser-Friedrich-Halle

Verneigung vor einer legendären Band: Kings of Floyd spielen am Freitag, 31. Januar, in der Kaiser-Friedrich-Halle.

Pink Floyd ist Geschichte, auch wenn die früheren Mitglieder der Band immer wieder auf Solo-Tour unterwegs sind. Roger Waters, der Bassist und bis zum Zerwürfnis der kreative Kopf der Gruppe, Gitarren-Legende David Gilmour und inzwischen sogar Schlagzeuger Nick Mason sind immer wieder live zu sehen. Aber immer nur einzeln und auch immer seltener. Umso wichtiger ist es, dass das musikalische Werk dieser Band von anderen Musikern weiter aufgeführt wird. So wie die Band „Kings of Floyd“ das tut. Mit der Formation um Sänger Mark Gillespie und dem Mönchengladbacher Gitarristen Maurus Fischer gastiert am kommenden Freitag, 31. Januar, eine der besten und wichtigsten Pink-Floyd-Tribute-Bands überhaupt in der Kaiser-Friedrich-Halle. Neben Gillespie und Fischer gehören Jürgen Magdziak (Keyboards), Hans Maahn (Bass), Bernie Bovens (Schlagzeug), Bernd Winterschladen (Saxophon) und Lucy Wende (Gesang) zu Kings of Floyd.

Die Band besteht zum Teil aus Profimusikern, aber auch aus Lehrern und Medizinern – Fischer etwa ist in Mönchengladbach niedergelassener Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Bei etwa 50 Konzerten im Jahr vor allem in Deutschland führen sie das musikalische Erbe des Originals auf.

Ab 20 Uhr spielt die Band am kommenden Freitag ein Konzert ihrer „Echoes Of The Past“-Tour in der KFH. Im Vorverkauf gibt es noch einige wenige Karten für 30 Euro zu kaufen. Die Band verspricht absolut authentisch präsentierte Songs aus allen Phasen des Originals kombiniert mit einer aufwendigen Sound- und Lichtshow. So schaffen sie eine nahezu perfekte Illusion eines echten Pink-Floyd-Konzertes. Das Spektrum reicht von Alben wie „Meddle“ (1971), „Dark Side of The Moon“ (1973), „Wish You Were Here“ (1975) über „The Wall“ (1979) bis hin zu jüngeren Werken. Beim jüngsten Auftritt der Gruppe in Solingen standen solche epischen Stücke wie das 23-minütige Meisterwerk „Echoes“ (das David Gilmour ohne den verstorbenen Keyboarder Richard Wright nicht mehr aufführt) und „Shine On You Crazy Diamond“ auf der Setlist, aber auch neuere Stücke von „Division Bell“ (1993) und „Momentary Lapse of Reason (1987) – aus jener Zeit, als die originale Band längst zerstritten war und Roger Waters die Formation verlassen hatte.