Konzert in Mönchengladbach Star-Pianist David Fray spielt Werke von Schubert und Liszt

Mönchengladbach · Der Initiativkreis holt für die Reihe „Solist der Welt in Mönchengladbach“ Senkrechtstarter David Fray für ein Konzert in die Kaiser-Friedrich-Halle.

 Der Franzose David Fray feierte 2006 seinen Durchbruch und spielt am Mittwoch, 22. März, in Mönchengladbach.

Der Franzose David Fray feierte 2006 seinen Durchbruch und spielt am Mittwoch, 22. März, in Mönchengladbach.

Foto: Marco Borggreve

Zweimal musste sein Konzert in Mönchengladbach wegen der Corona-Pandemie verschoben werden: Nun kommt David Fray auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach und spielt am kommenden Mittwoch, 22. März, in der Reihe „Solisten und Orchester der Welt in Mönchengladbach“ um 20 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Halle. Fray spielt die „Wanderer-Fantasie“ von Franz Schubert und vier Stücke aus „Années de pèlerinage“ (Pilgerjahre) von Franz Liszt.

Die Kritiker sagen über sein Spiel, der Franzose pendele am Klavier zwischen leidenschaftlichem Sturm und Drang und träumerischer Versunkenheit. Sein Spiel sei ebenso eigensinnig wie impulsiv. Geboren wurde er 1981 in den französischen Pyrenäen. Seit seinem vierten Lebensjahr spielt der Sohn einer Deutsch-Lehrerin und eines Kant-und-Hegel-Forschers Klavier. Seine Studien mit Auszeichnung absolvierte er bei Jacques Rouvier am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris.

Seinen großen Durchbruch hatte David Fray im Jahr 2006, als er bei Konzerten in Paris und Brüssel für die erkrankte Weltklasse-Pianistin Hélène Grimaud einsprang. Mit diesem Senkrechtstart etablierte er sich rasch im internationalen Klassik-Betrieb. Seither arbeitet er regelmäßig zusammen mit berühmten Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Esa-Pekka Salonen, Christoph Eschenbach, Lawrence Foster, Daniele Gatti und Jaap van Zweden und wird von den bedeutenden Orchestern der Welt eingeladen.

Er gastierte bei den Salzburger Festspielen, dem Mostly Mozart Festival New York, den BBC Proms und dem Tanglewood Festival und konzertiert in nahezu allen renommierten Konzerthallen in Europa, Asien und den USA, von der Londoner Wigmore Hall und dem Wiener Musikverein bis zur New Yorker Carnegie Hall. Der Franzose ist seit 2008 mit der italienischen Schauspielerin Chiara Muti verheiratet – der Tochter des Dirigenten Riccardo Muti.

(RP)