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Mönchengladbach: Gert Fischer über Folgen der Corona-Pandemie für die Kultur

Kultur in Mönchengladbach : Bibliothek nutzt den Lockdown für gründliche Inventur

Dezernent Gert Fischer hat im Kulturausschuss über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die hiesigen Kultureinrichtungen gesprochen. Die psychologische Situation sei vor allem am Theater schwierig.

(saja) Der Punkt „Bericht über die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich“ hat inzwischen einen festen Platz auf der Tagesordnung des Kulturausschusses. Dezernent Gert Fischer hat nun in der Sitzung am Donnerstag ein Update gegeben, wie es um die seit Dezember im Lockdown befindlichen städtischen Kultureinrichtungen steht. 

„Wir versuchen die Kollegen in allen Einrichtungen motiviert zu halten“, sagte Fischer. Die psychologische Situation sei – besonders am Theater – schwierig. Dort werde gearbeitet, man habe den Eindruck, die Arbeit werde nicht gebraucht, und müsse trotzdem morgen wieder spielfähig sein. 

Die Stadtbibliothek nutze die augenblickliche Schließung zur Inventur. „Da kann jedes Buch im Bestand einmal angefasst und geprüft werden“, sagte Fischer. „Dabei ist der Lockdown ausnahmsweise mal nützlich.“ Die Inventur komme der Bibliothek beim Umzug später zu Gute. In den Museen gebe es eine Personengruppe, die ihrer Arbeit nicht nachkommen kann: „Das ist der Besucherservice mit Kasse und Aufsicht“, sagte Fischer. Diese Gruppe werde in anderen Bereichen etwa im Imfpzentren eingesetzt. Das ständige Personal im Museum habe gut zu tun. Dort würden unter anderem Publikationsprojekte zum Abschluss gebracht und Magazin-Arbeiten erledigt.