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Mönchengladbach: Festivalpop lässt von tanzender Menge träumen

HardtBeat-Festival in Mönchengladbach : Festivalpop lässt von tanzender Menge träumen

Alles war anders beim HardtBeat-Festival. Corona-bedingt hatten die Veranstalter von der KJG Hardt das Line-Up auf drei Acts gekürzt und das Geschehen vom Acker ins Sparkassen-Cinedrive am Nordpark verlegt.

Die Gladbacher Pop-Punker Scratch trotzten als erste dem Helge Schneiderschen Verdikt „Ich spiele nicht vor Autos“. Sie verliehen einem denkwürdigen Abend druckvolle Alternative-Akzente. Ebenso freundlich wie die Opener begrüßte das nach einem Live-Erlebnis dürstende Publikum Stereogold aus Köln. Deren stimmungsvolle Songs zu poppig perlenden Gitarrenkaskaden passten zur sich in blankpolierten Karosserien spiegelnden Abendsonne.

Perfektes Stimmungsbett für Headliner Flo Mega. Dessen DJ und Producer Golow ersetzte die nicht mitgebrachte Live-Band mehr als passabel. Hier eine Prise Motown-Soul, dort etwas Seventies-Funk mit 2000er-Attitude à la Mark Ronson. Soul, Hip Hop, Raggamuffin – Flo Mega und Golow lieferten lupenreinen Sommerfestivalpop, der davon träumen ließ, inmitten tanzender Menschen zu feiern. Dieter Mai