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Mönchengladbach: David Koebele bringt erstes Studioalbum "Memories" heraus

Kurzkritik zum ersten Studioalbum : David Koebele spannt Bogen von getragen bis rockig

Im Grenzgebiet zwischen Neo-Klassik sowie Rock-, Metal- und Pop-Crossover liegt die musikalische Wahlheimat des Mönchengladbacher Cellisten, Komponisten und Arrangeurs David Koebele. Nun hat er sein erstes Studioalbum veröffentlicht.

Die Live-Auftritte des von ihm geleiteten „Sinfonischen-Rock-Orchesters“ fanden in der Vergangenheit stets großen Anklang. Das bei diesen Konzerten gepflegte Konzept, rockiges Ausgangsmaterial in klassischem Gewand zu präsentieren, greift der Giesenkirchener teils auch in seinem ersten Studioalbum „Memories“ auf. Mit dem Unterschied, dass darauf ausschließlich Eigenkompositionen zu finden sind. Kommt der titelgebende Starttrack „Memories“ noch getragen und kontemplativ daher, baut das von Koebeles Cello begleitete Bass-Thema des darauf folgenden „Calm before“ einen ersten Spannungsbogen auf, unterfüttert vom sich zunächst noch sanft einschleichenden (gesampelten) Rock-Schlagzeug. Das wird in der zweiten Hälfte zunehmend dominanter, und mit der dann einsetzenden E-Gitarre kommt es schließlich zum rockigen Finale. In der Folge lotet Koebele mit seiner Band immer wieder die Balance zwischen romantisch-klassisch und wuchtig-rockig aus. Mit seinen Anleihen beim Progressiv-Rock und einer zunehmend Metal-lastigen Grundstimmung bietet David Koebele auf seinem Debut-Album eine erfrischend eigenständige Definition von zeitgenössischem Crossover. „Memories“ ist als Special Edition DVD Digi Pack auf der Webseite davidkoebele.de vorbestellbar und wird voraussichtlich ab Oktober ausgeliefert.

Vorverkaufsstellen ab 14. Oktober: Buchhandlung prolibri in Mönchengladbach-Rheydt, Buchhandlung am Dom in Schwalmtal, Café Bürgermeister-Amt in Bracht, Geigenbauer Bernhard Zanders in Nettetal, Geigenbauer Andreas Nonn, Krefeld, Geigenbauer Tobias Pöhling in Viersen.
Dieter Mai