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Mönchengladbach: Das Sinfonieorchester „Opus 125“ meldet sich zurück

Konzert in Mönchengladbach : Das Sinfonieorchester „Opus 125“ meldet sich zurück

Seit zwei Jahren sitzt der Dirigent des Sinfonieorchesters in seiner Heimat China fest. Trotzdem veranstalteten die Musiker ein Konzert, mit dem sie die Zuhörer begeisterten.

Nach zwei Jahren erzwungener Coronapause hatten die Instrumentalisten des aus qualifizierten Laienmusikern bestehenden Sinfonieorchesters „Opus 125“ in die gerade fertiggestellte Kantine der Firma Scheidt und Bachmann eingeladen – in einen optisch und akustisch auch zum Konzertieren bestens geeigneten Raum. „Sie haben es gehört, es gibt uns noch“, verkündete mit spürbarer Freude Stefan Junker, Klarinettist und stellvertretender Vorsitzender des Orchesters, den begeistert applaudierenden Zuhörern.

Da der seit 2019 dem Orchester vorstehende Kapellmeisterstudent an der Kölner Musikhochschule, Lin Wei, immer noch nicht aus seiner Heimat China ausreisen darf, hatte der Konzertmeister des Orchesters, Pierre Leibfried, die Einstudierung und Leitung des ambitionierten Programms übernommen. Kenntnisreich, präzise und übersichtlich in seiner Schlagtechnik, dazu völlig unaufgeregt, führte er seine Kolleginnen und Kollegen zuverlässig durch alle spieltechnischen Tücken, sowohl der Pulcinella-Suite (nach Themen von Giovanni Pergolesi) von Igor Strawinsky als auch der Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvorak. Vor allem Letztere zeigte das sinfonisch besetzte Orchester in hervorragender Verfassung – das sowohl im Gesamtklang als auch in den allesamt erlesenen Soli.

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Ermutigt von diesem Erfolg plant das Sinfonieorchester nun zum Ende des Jahres ein kleiner dimensioniertes Konzert und für Anfang 2023 dann endlich die Verwirklichung des lange gehegten Planes einer „Musikalischen Reise um die Welt“, die im Wickrather Kunstwerk zu erleben sein wird.