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Mönchengladbach: Das ist die Filmauswahl 2020 des Programmkinos der VHS

Filmauswahl für 2020 : Neue Filmschätze nach dem Rekordjahr

Die Volkshochschule zeigt im ersten Halbjahr 2020 in ihrem Programmkino eine Reihe preisgekrönter Filme mit weltbekannten Schauspielern wie Tom Hanks, Gérard Depardieu und Nicole Kidman.

„Wir haben ein Rekordjahr hinter uns mit fast 2000 Besucher“, resümiert Markus Brinkmann, Marketingleiter des Comet Cine Center, den Erfolg des Programmkinos der Volkshochschule (VHS) im vergangenen Jahr. „Das gab es noch nie in der Musiktheatergeschichte. Darauf sind wir sehr stolz.“ Fast doppelt so viele Besucher wie im vorherigen Jahr konnte das Programmkino für sich verbuchen und räumt für alle Filmtermine des neuen Programms bei großer Nachfrage noch Zusatztermine am darauffolgenden Montag ein.

Das Programm des ersten Halbjahres startet mit großen Namen wie Dakota Johnson, Tom Hanks, Gérard Depardieu, Nicole Kidman und Shia LaBeouf. „Wir haben uns wieder bemüht, einen Mix aus Geschichte, Sozialkritik, Politik und Kultur zusammenzustellen“, sagt Barbara Volkwein, Programmbereichsleiterin für kulturelle Bildung der VHS. Gemeinsam mit VHS-Direktor Thomas Erler stellte sie ihre Auswahl an Filmen vor.

Mit „Der Distelfink“ wird am Montag, 3. Februar, die Geschichte eines 13-jährigen Jungen erzählt, der gemeinsam mit seiner Mutter das New Yorker Metropolitan Museum besucht, als dort ein Terroranschlag verübt wird. Der Junge verliert seine Mutter und bekommt im Tumult ein Bild zugesteckt, das er versteckt und das fortan als verschollen gilt. Darum spinnt sich eine ereignisreiche Geschichte.

Die „Deutschstunde“, die am 2. März gezeigt wird, spielt in der Nachkriegszeit. Ein Junge, der in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche lebt, erinnert sich darin an seine Kindheit. Sein Vater erhielt im Zweiten Weltkrieg als Polizist den Auftrag, einem befreundeten Maler ein Berufsverbot zu überbringen und ihn zu bespitzeln. Der Junge soll ihm dabei helfen, doch dieser rebelliert. „Der historische Film ist großartig umgesetzt, verbunden mit einem super Cast“, kommentiert Barbara Volkwein.

In dem Film „Das Wunder von Marseille“, der am 6. April im Programmkino läuft, begegnet Gérard Depardieu dem Zuschauer. In dem sozialkritischen Film geht es um Migration: Ein Junge aus Bangladesch stellt mit seinem Vater einen Asylantrag in Frankreich. Dort angekommen, beginnt der Junge Schach zu spielen – mit großer Begabung, wie sich herausstellt. Zu Beginn der Schachmeisterschaft droht Vater und Sohn aber die Ausweisung. Und es gibt nur eine Chance, dieser zu entgehen: das Turnier zu gewinnen.

Am 5. Mai geht es in „The Peanut Butter Falcon“ um einen jungen Mann mit Down-Syndrom. Sein Traum ist es, ein erfolgreicher Wrestler zu werden. Deshalb flieht er aus seinem tristen Heimalltag und paddelt auf einem Floß den Fluß hinunter. Kurz darauf wird er aber von seiner Erzieherin verfolgt. „Ein sehr schöner Film aus meiner Sicht“, sagt Barbara Volkwein.

Einer ihrer persönlichen Favoriten sei jedoch der Film „Der wunderbare Mr. Roger“, den das Programmkino der VHS am 8. Juni zeigt, sagt Volkwein. „Auch weil ich ein großer Tom-Hanks-Fan bin.“ Darin soll ein zynischer Journalist ein Porträt über einen legendären Kinder-Entertainer schreiben und lernt dabei, seinen Zynismus zu überwinden und sich wieder zurück auf klassische Werte wie Güte und Mitgefühl zu besinnen. Die Karten für die Filme sind ab sofort im Vorverkauf an der Kinokasse erhältlich.

Erfreulich findet Volkwein auch die Kooperation mit dem Comet Cine Center. Dadurch sei es gelungen, ein Programm für Menschen zusammenzustellen, die gerne anspruchsvollere Filme sehen möchten, sagt Volkwein.