Mönchengladbach: Comedy mit Faisal Kawusi und Kai Kramosta

Comedy in Mönchengladbach : Comedy mit Faisal Kawusi und Kai Kramosta

Im TiG und im Wickrather Kunstwerk wird es lustig. Die beiden Comedians gastieren mit ihren aktuellen Programmen. Kai Kramosta ist auch im Karneval unterwegs, Faisal Kawusi ist aus dem Fernsehen bekannt.

Faisal Kawusi erobert mit seinem zweiten Soloprogramm „Anarchie“ die Bühnen. Am Sonntag, 16. Juni, zeigt der 27-Jährige ab 19 Uhr seinen Fans im Kunstwerk Wickrath mit seiner witzigen Show, was alles in ihm steckt. Dies ist der Nachholtermin für die ursprünglich für Sonntag, 26. Mai, geplante Show. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für den Nachholtermin. Kawusi ist ein Mann wie ein Baum, und er steht zu seinem Körperumfang. Mit einer großen Portion schwarzen Humors setzt er sich mit den Klischees auseinander, die er immer wieder erlebt. Wie sieht der Alltag eines Afghanen in Deutschland aus? Als Zuschauer sieht man die Welt durch die Augen eines kräftigen jungen Mannes, der in Deutschland geboren ist. Dass seine Familie aus Afghanistan stammt und er die Kultur und die Sitten des Landes in- und auswendig kennt, inspiriert ihn zu etlichen Gags. Tickets gibt es im Kunstwerk Wickrath, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter 02405 40860 und auf www.meyer-konzerte.de.

Kai Kramosta gastiert im Theater im Gründungshaus. Foto: Kai Kramosta

In Kai Kramostas Soloprogramm „Normal müsste dat halten – Handwerker, Baustellen, Dorfbewohner“ kommen Comedy- und Kabarettfreunde voll auf ihre Kosten. Schon das Bühnenbild beeindruckt: Eine überdimensionale Mauer ist der Mittelpunkt der Baustelle, die mit Absperrband, Paletten und Zementsäcken bestückt ist. Auch das Programm hat es in sich: Kai Kramosta wechselt zwischen verschiedenen Charakteren und beleuchtet humoristisch den alltäglichen Bauwahnsinn. In schönstem Vulkaneifel-Slang poltert er über die Bühne: aktuelle Begebenheiten, bauliche Verfehlungen und familiäre Irrwege. Zwei Stunden Kabarett über die Baustelle und das Leben. Die Stärke des Germanisten Kai Kramosta ist der sprachliche Wortwitz, wenn er seinen Charakter über Schwiegermütter, Lehrer oder neue Medien philosophieren lässt, treibt es den Zuschauern die Lachtränen in die Augen. Am 8. Juni tritt er um 20 Uhr im Theater im Gründerhaus (TiG) auf. Karten unter 02405 40860.