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Mönchengladbach: Chorprojekt 007 streamt internationales Mosaik der Stimmen im Netz

Kurzkritik : Chorprojekt 007: Internationales Mosaik der Stimmen

Der von Matthias Regniet geleitete Pop- und Kammerchor hat im Internet ein Musikvideo veröffentlicht, an dem 64 Sänger und Instrumentalisten beteiligt waren. Sie alle nahmen ihren Part allein im Video auf.

Der milde Juniabend wäre perfekt gewesen für den „Sommernachtstraum“, den das Chorprojekt 007 und die Pro-Musica-Schule mit einem Konzert in der Gesamtschule planten. Wegen der Pandemie aber grüßt der von Matthias Regniet geleitete Pop- und Kammerchor, unterstützt von befreundeten Sängern und Instrumentalisten, nun mit einem Musikvideo im Netz. Pünktlich zum einst anvisierten Konzertbeginn startete der Song „You raise me up“ im ersten Stay-Home-Video des Chors, zugänglich unter www.projekt-007.de. Die Darbietung strahlt Homogenität und im sanften Ausdruck vertrauende Ruhe sowie verbindende Kraft aus. Dabei ist das Gesamtprodukt ein Mosaik: Die 64 beteiligten Instrumentalisten und Sänger spielten oder sangen jeweils für sich ihren Teil im Video ein. Ein Kreativteam führte die Beiträge zusammen. Der musikalische Part ist optisch ansprechend ergänzt. Ein Raster von acht mal acht Fotos zeigt die Beteiligten bei Aufnahmen im persönlichen Umfeld, darunter die Kölnerin Agnes Lipka, Micah Hendler, Leiter des Jerusalem Youth Chorus, sowie die ehemaligen King’s Singers Alastair Thompson, Philip Lawson und Paul Phoenix. Einzelne Fotos schieben sich während des Liedes vergrößert über das Raster und fügen sich wieder als Puzzleteile ein, so dass die Gemeinschaft als Ganzes wie auch in der Summe der Persönlichkeiten sichtbar ist. Nach dem Abspann verabschiedet sich eine Chordelegation im Film eines Auftritts unter freiem Himmel.