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Mönchengladbach: Ins TiG zieht professionelle Technik ein

Mönchengladbach : Ins TiG zieht professionelle Technik ein

Das Theater im Gründungshaus will technisch weiter aufrüsten. Das kann der Trägerverein "Kulturbeutel" nur, weil die PSD-Bank die Eickener Bühne fördert. Zuletzt wurden ein Beamer, Mikrofone und ein 24-Kanal-Mischpult angeschafft.

Heiner Imdahl lebt in Eicken, "direkt ums Eck zum TiG", begründet der Marketing-Mitarbeiter der Düsseldorfer PSD-Bank knapp, weshalb ihm das gedeihliche Wirken des Theaters an der Eickener Straße 88 am Herzen liegt. Dass es also auch an seiner Person liegt, warum die Bank bereits zum zweiten Mal dem TiG finanziell unter die Arme greift, sagt Imdahl nicht. Dafür machen Hans Peter Steffens, Vorstandsvorsitzender des Trägervereins TiG, Geschäftsführerin Gabriele Niemöller und Kassierer Lutz Niemöller keinen Hehl aus ihrer Freude, dass der Banker der Kleinkunstbühne freundschaftlich verbunden ist.

Die Freude gründet sich ganz konkret auf eine Reihe technischer Ausrüstungsgegenstände, welche den professionellen Betrieb des TiG künftig weiter erleichtern werden. 9000 Euro hat die PSD-Bank, die bereits vor anderthalb Jahren die Anschaffung von Bühnenscheinwerfern und einer repräsentativen LED-Außenbeleuchtung vor dem TiG ermöglichte, soeben spendiert.

"Diesmal haben wir im Inneren technisch aufgerüstet", berichtet Hans Peter Steffens. Und weist auf das Flachbildschirm-Fernsehgerät, das auf einer von zwei High-End-Lautsprechern gerahmten Säule im hinteren Trakt des TiG-Bistros ruht. "Den Fernseher nutzen wir für Übertragungen von Spielen der Fußball-WM", sagt Steffens. Damit nicht genug, ist im Theatersaal eine Tribüne gebaut worden, wo per Receiver und Beamer die Übertragung von WM-Spielen zu sehen ist. "Vorher hatten wir solche Geräte gemietet, das rechnet sich nicht", erklärt Lutz Niemöller. "Sechs bis acht Einsätze mit gemietetem Gerät - und der Kaufpreis ist bezahlt. Jetzt ist das unser Eigentum."

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Zwei hochwertige Monitor-Boxen samt Receiver konnten dank der 9000-Euro-Spende beschafft werden. Die seien auch gut für festliche Anlässe auf dem Aretzplätzke einzusetzen, weiß Steffens. Die Reihe der Neuanschaffungen setzt sich fort: Ein 24-Kanal-Mischpult mit analoger Bedienoberfläche hat das höchst komplexe digitale Mischpult abgelöst. "Dafür brauchten wir bisher meistens einen speziell geschulten, teuren Techniker", berichtet Lutz Niemöller. Zuletzt konnte das TiG noch zwei kabellose Mikrofone, dazu zwei mit Kabeln sowie zwei Headsets anschaffen.

Folgen soll alsbald der Erwerb von acht LED-Feldern für die Saaldecke des Theaters. "Dann werden wir ein viel freundlicheres Saallicht haben", hofft Steffens. Heiner Imdahl begründet das Engagement seiner Bank so: "Das Viertel hat sich sehr positiv entwickelt, hier ist ein attraktives Wohnumfeld entstanden. Daran hat das TiG einen wesentlichen Anteil."

(RP)