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Das Theater Krefeld/ Mönchengladbach bietet kleine Filme auf Instagram an

Theater in Mönchengladbach : Songs zum Lächeln und Mitsingen

Die Schauspieler, Sänger und Tänzer des Theaters Krefeld/ Mönchengladbach brennen darauf, endlich wieder vor Publikum zu spielen. Bis es so weit ist, bieten sie auf Instagram und Facebook kleine Clips an zum Schmunzeln, Zuhören und Mitsingen.

Regenbogenkekslied Nichts wünscht sich das Team des Theaters Mönchengladbach mehr als den direkten Kontakt zum Publikum. Bis die ersten kleinen „Corona-Formate“ auf die Bühne kommen, bleibt das Theater auf Instagram, YouTube und Facebook aktiv. „Mensch Friedemann, wie kommt das, dass Du Dir so viel Wissen merken kannst“, werde er oft gefragt, so erzählt die Figur aus „Tschick“, verkörpert von Carolin Schupa, auf Instagram. Mit einem übergroßen Gebiss über einen Keksteller gebeugt verrät die Schauspielerin ihren Trick: „Musikalische Eselsbrücken.“ Und singt und spielt auf der Ukulele das „Regenbogenkekslied“.

Mitsingen Kerstin Brix gestaltet seit zwei Spielzeiten die „Mitsingabende“. Mit den Pianisten Yorgos Ziavras und Chrian Zatryp fordert sie ihre Gäste zum „Singalong“ auf – normalerweise im Foyer des Theaters. Wem das fehlt: Auf Instagram kann man mitschmettern, wenn Brix „Wunder gibt es immer wieder“ singt. Der Text wird als Untertitel eingespielt, so dass die Zuhörer – wie beim Karaoke – mitsingen können. Ein beschwingter Yorgos Ziavras begleitet die Sängerin, deren guter Laune man sich kaum entziehen kann.

„What a wonderful world“ Mit dem Song von Louis Armstrong (1967) entführen Boshana Milkov und Emily Delwski von der Opernchorakademie des Theaters Basel. Sie werden begleitet von dem freiberuflichen Pianisten Rupert Schnitzler. Boshana Milkov ist Teil des Projektes Junges Theater und bekannt aus der Inszenierung der „Zauberflöte“. „What a wonderful world“ wurde in einer Zeit der Bürgerrechtsbewegung und der Demos gegen den Vietnamkrieg gespielt. Ein passender Song für die Zeit der Corona-Pandemie, der an das kleine Glück erinnert.

„My Fair Lady“ Originell auch dieser Clip: Gabriela Kuhn und Susanne Seefing sitzen auf dem Sofa (scheinbar) nebeneinander, gießen sie gegenseitig Kaffee ein und singen. „Nur ein Zimmerchen irgendwo“ aus „My Fair Lady“. Florian Seefing machts’s möglich: Er hat die Videos so geschnitten, dass die Sängerinnen virtuell nebeneinander sitzen. b-r