Abschlusskonzert "Jugend musiziert" in Mönchengladbcah

Mönchengladbach : Großartiges Konzert der Preisträger von „Jugend musiziert“

Traditionell richtete die Stadtsparkasse das Preisträgerkonzert aus. Solisten und Ensembles gaben Einblicke in die Bandbreite des Wettbewerbs.

Der Auftakt war bezaubernd: Das Harfen-Quartett Luise Derichs, Anne Moll, Katharina Rosenland und Nele Schillinger eröffnete das Preisträgerkonzert von „Jugend musiziert“ mit anmutigem Spiel. Zum 56. Mal richtete die Stadtsparkasse das auf den Regionalwettbewerb folgende Konzert im Haus am Bismarckplatz aus. Zur Begrüßung betonte Direktor Hartmut Wnuck den besonderen Stellenwert der Matinee im Veranstaltungskalender. 186 Teilnehmer hatten beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ ihr Bestes gegeben, davon 115 aus Mönchengladbach. 72 Nachwuchsmusiker wurden für den Landeswettbewerb in Köln nominiert. „Das ist ein fantastisches Ergebnis“, lobte Wnuck. Für Musikschulleiter Christian Malescov, der den Kraftakt der Wettbewerbsorganisation mit dem Viersener Kollegen Ralf Holtschneider geschultert hatte, hielt er eine Überraschung bereit. Nach der Sanierung war das Wasserkunstwerk von Heinz Mack im Foyer noch nicht wieder eingeschaltet worden – und so das Konzert frei von plätschernden Nebengeräuschen.

Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners dankte in seiner Ansprache der Stadtsparkasse für die besondere Förderung. Den Teilnehmern bescheinigte er, Nervenstärke, Ausdauer und Fleiß gezeigt zu haben. „Ihr habt bewiesen, welches musikalische Potential in Mönchengladbach steckt“, so Reiners.

In insgesamt elf Auftritten stellten Solisten und Ensembles eindrucksvolle Beispiele ihres großen Könnens vor. Maxim Jaeckel und Johanna Marie Schaefer (beide acht Jahre) fingen mit Klavier und Klarinette die fließende Bewegung von Ebbe und Flut ein. Johannes Otto und Franz Alexander Feron stellten sich im Zusammenspiel von Kontrabass und Klavier, Johanna und Adrian Fallschessel mit Klavier und Trompete vor. Charakteristisch gestaltete die zehnjährige Akkordeonspielerin Emma Doby ein Werk des Argentiniers Astor Piazolla. Im feinsinnigen Zusammenspiel von Cello, Blockflöten und Cembalo interpretierten Maja Emmanouilidis, Lisa Koenen, Viola Parma und Laura Schmidt Fontanas „Sonata Quintadecima“. Im auswendig servierten Spiel überzeugte Eva Otto zur Musik von Fritz Kreisler. Ausdrucksstark und zupackend servierte das Trio Daniel Brockmann (Klavier), Niklas Schröder (Violincello) und Tina Michelle Krumik (Violine) ein Trio aus Schostakowitschs Schaffen. Cellistin Carlotta Rosenthal beeindruckte zu Ligeti, während Luzie und Moritz Micha einen gefühlvollen Ausflug in die Popmusik unternahmen. Der 14-jährige Schlagzeuger Sebastian Schaffer gestaltete ein hinreißendes Finale der musikalischen Beiträge. Anschließend wurden alle Preisträger auszeichnet.