Mönchengladbach: Krings bleibt Staatssekretär im Innenministerium

Mönchengladbach: Krings bleibt Staatssekretär im Innenministerium

Mönchengladbach wird auch in der neuen Bundesregierung vertreten sein. Günter Krings, Vorsitzender der Mönchengladbacher CDU und seit 2002 im Bundestag, bleibt Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Das ist er bereits seit fast fünf Jahren - bisher hieß sein Chef Thomas de Maizière (CDU), jetzt Horst Seehofer (CSU). "Ich bedaure ausdrücklich, dass dieses Ressort nicht mehr von der CDU besetzt wird", sagt Krings.

Er sei jedoch überzeugt, dass Seehofer gute neue Akzente setzen werde. Die Entscheidung für Krings hat nicht Seehofer, sondern Kanzlerin Angela Merkel getroffen. "Ich habe mit einer Wiederberufung gerechnet, aber klar war es natürlich erst mit dem Anruf der Kanzlerin", sagt Krings, der sich über die Bestätigung freut. Bei anderen Personalien bis hin zu Ministern war er selbst in die Entscheidungen involviert gewesen.

Krings leitet nämlich die große und deshalb mächtige NRW-Landesgruppe der CDU im Bundestag. "Ich habe für zwei Minister aus NRW geworben", sagt der Rechtsanwalt. Das hat zahlenmäßig auch geklappt, geworben habe er allerdings auch dafür, dass Hermann Gröhe - bislang Gesundheitsminister - weiterhin in einem Ministeramt bleibt. Dass der Neusser Christdemokrat schließlich außen vor geblieben ist, "gefällt mir nicht", betont Krings.

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Immerhin sei der CDU-Bezirk Niederrhein, dem der 48-jährige Wickrather vorsitzt, mit zwei Parlamentarischen Staatssekretären so stark vertreten wie kein anderer. Krings wird im Innenministerium für Kontinuität stehen, und möchte weiterhin den Bereich Sicherheit mit Kriminalitäts- und Terrorbekämpfung als Schwerpunkt bearbeiten.

(dr)