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Kommentar: Busverkehr mit neuem Europaplatz in Mönchengladbach nicht schwächen

Gutachten zu Busbahnhof in Mönchengladbach : Busverkehr stärken statt schwächen

Es ist höchste Zeit, dass das Umfeld des Gladbacher Hauptbahnhofs aufgewertet wird. Allerdings darf das nicht zu Lasten des Angebots bei Bussen und Bahnen gehen. Laut einem aktuellen Gutachten wird dies nicht geschehen.

Manchmal ergeben Gutachten Überraschendes. Wie jetzt: Obwohl der neue zentrale Busbahnhof fast ein Viertel weniger Platz als der alte einnehmen wird, können dort trotzdem deutlich mehr Busse halten und abfahren. Da wohl kaum Magie im Spiel ist, kann es nur daran liegen, dass die Busse der NEW heute zu viel Raum einnehmen. Gibt es weniger Platz, muss der Busverkehr also effizienter abgewickelt werden, um sowohl den Interessen des Investors des Neubauprojekts „19 Häuser“, das endlich Haus Westland ersetzen soll, als auch denen der Bus-Nutzer zu entsprechen. Andernfalls würde das anderen von der aktuellen Ratsmehrheit aus CDU und SPD erklärten Zielen widersprechen: Nämlich mehr Mönchengladbacher weg vom Auto zu bringen, indem Rad, Bus und Bahn zur attraktiven Alternative werden. Dazu gehört, dass Umsteigen nicht mit weiten Wegen oder langem Warten verbunden sind. Wenn dies auf weniger Fläche möglich ist – umso besser!

denisa.richters@rheinische-post.de